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Inventonia

Inventonia-Handbuch

Grundlagen und erster Einstieg

Anmeldung, Rollen, Navigation und die grundlegende Arbeitsweise in Inventonia.

Erster Start und Anmeldung

So gelangst du von einer neuen Installation oder der Anmeldeseite in den richtigen Arbeitsbereich.

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Vor dem Start

Für eine bereits eingerichtete Installation benötigst du die Anmeldeadresse sowie ein aktives lokales, LDAP- oder SSO-Konto.

Bei einer neuen Installation wird zuerst die Einrichtung geöffnet. Der Installationscode wird vom technischen Betreiber bereitgestellt; er gehört nicht in normale Benutzerkonten.

So gehst du vor

  1. Wähle bei Bedarf unten in der Navigation Deutsch oder English. Die Auswahl gilt auch für Datumsformate und Benachrichtigungen, soweit dein Konto dies unterstützt.
  2. Gib E-Mail-Adresse oder Benutzername und dein Passwort ein. Bei aktivierter Zwei-Faktor-Anmeldung folgt ein Code aus der Authenticator-App oder ein unbenutzter Wiederherstellungscode.
  3. Wenn SSO angeboten wird, wähle den passenden Anbieter. Inventonia leitet dich zum Identitätsdienst weiter und bringt dich nach erfolgreicher Anmeldung zurück.
  4. Nach der Anmeldung öffnet Inventonia den Bereich deiner Rolle: Dashboard für Administration, Inventar für Bearbeitung, Berichte für Lesende und Meine Zuweisungen für Ausleihende.

Ergebnis

Oben wird der aktuelle Bereich angezeigt. In der Seitenleiste siehst du nur Funktionen, die zu Rolle, Lizenz und Einrichtung passen.

Wenn es nicht funktioniert

Eine abgelehnte Anmeldung kann auf falsche Zugangsdaten, ein deaktiviertes Konto, fehlende Verzeichnisverbindung oder eine abgelaufene Lizenz zurückgehen. Prüfe zuerst Schreibweise und gewählten Anmeldeweg; wende dich danach an die Administration.

Passwort vergessen oder zurücksetzen

Lokale Konten können einen zeitlich begrenzten Reset-Link anfordern; extern verwaltete Kennwörter werden beim Identitätsdienst geändert.

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Vor dem Start

Der E-Mail-Versand muss eingerichtet sein und das lokale Konto benötigt eine erreichbare E-Mail-Adresse. Die Oberfläche bestätigt aus Datenschutzgründen nicht, ob ein eingegebenes Konto existiert.

So gehst du vor

  1. Öffne auf der Anmeldeseite „Passwort vergessen“, gib die Konto-E-Mail-Adresse ein und fordere den Link an.
  2. Öffne ausschließlich den neuesten Link aus der E-Mail. Ein Reset-Link ist nur einmal und nur innerhalb seines Gültigkeitszeitraums verwendbar.
  3. Vergib ein neues Passwort, das alle eingeblendeten Anforderungen erfüllt, bestätige es und melde dich anschließend neu an.

Ergebnis

Nach erfolgreichem Zurücksetzen werden bestehende Sitzungen des Kontos beendet. Ein vorhandener Zwei-Faktor-Schutz kann bei einem administrativen Reset ebenfalls zurückgesetzt werden.

Wichtig

LDAP- und SSO-Passwörter werden nicht in Inventonia verwaltet. Nutze dafür das Passwortportal deiner Organisation.

Navigation, Suche und Darstellung

Seitenleiste, globale Suche, Tastaturbedienung, Sprache, Anzeigedichte und Farbschema sicher nutzen.

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Vor dem Start

Der Umfang der Navigation hängt von deiner Rolle und den freigeschalteten Lizenzfunktionen ab. Fehlende Menüpunkte sind daher nicht automatisch ein Fehler.

So gehst du vor

  1. Auf großen Bildschirmen wechselst du über die linke Seitenleiste zwischen Arbeitsbereichen. Auf kleinen Bildschirmen öffnet „Navigation öffnen“ dieselben Einträge als fokussierten Dialog; Escape schließt ihn.
  2. Drücke außerhalb eines Eingabefelds Strg+K oder Cmd+K, um die globale Suche zu öffnen. Ab zwei Zeichen sucht sie nach Assets, Mitarbeitenden und – je nach Rolle – Stammdaten. Die Pfeiltasten wählen Treffer, Enter öffnet sie.
  3. Nutze den Dichte-Schalter für eine kompakte oder komfortable Darstellung und den Design-Schalter für hell oder dunkel. Diese Optionen ändern keine Daten.
  4. Wähle die Sprache in der Seitenleiste. Bereits geöffnete Formulare solltest du vor einem Sprachwechsel speichern, damit keine Eingaben verloren gehen.

Ergebnis

Die Kopfzeile nennt den aktuellen Arbeitsbereich. Aktive Navigationseinträge, sichtbare Fokusrahmen und Statusmeldungen helfen bei der Orientierung ohne Maus.

Wenn es nicht funktioniert

Wenn die globale Suche nicht lädt, kannst du den gewünschten Bereich weiterhin direkt öffnen und dort filtern. Wiederhole die Suche nach dem Neuladen; anhaltende API-Fehler gehören mit der angezeigten Support-Kennung an die Administration.

Rollen und Berechtigungen verstehen

Welche Aufgaben Administration, Bearbeitung, Lesende und Ausleihende übernehmen können.

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Vor dem Start

Rollen gehören zum Anmeldekonto. Ein Mitarbeitendeneintrag allein gewährt keinen Zugriff; die Verknüpfung verbindet lediglich Konto und Person für Self-Service und Nachvollziehbarkeit.

So gehst du vor

  1. Administratoren verwalten zusätzlich Konten, Audit-Protokoll, Lizenz, Systemeinstellungen und Verzeichnisintegration. Sie können alle fachlichen Änderungen ausführen.
  2. Bearbeitende pflegen Assets, Mitarbeitende, Zuweisungen, Importe, Inventuren und freigeschaltete Vorgänge. Sicherheits- und Systemeinstellungen bleiben ausgeschlossen.
  3. Betrachtende lesen Bestände, Personen, Berichte und freigegebene Exporte. Änderungsaktionen werden nicht angezeigt oder serverseitig abgelehnt.
  4. Lesende können zusätzlich Importaufträge, Inventursitzungen und lizenzierte Planungsbereiche prüfen, dort aber keine Übernahme, Bewertung oder andere Fachänderung ausführen.
  5. Ausleihende sehen ausschließlich „Meine Zuweisungen“, prüfen eigene aktive und vergangene Zuweisungen und stellen Rückgabeanfragen.
  6. Die Anmeldequelle legt keine Berechtigung fest: Lokale, LDAP- und SSO-Konten benötigen jeweils eine passende Rolle. Die Personenverknüpfung schaltet Self-Service frei, erhöht aber keine Rechte.

Ergebnis

Die kleinste passende Rolle begrenzt Fehlbedienung und Datenzugriff. Rollenänderungen gelten nach dem Speichern auch für bestehende Sitzungen.

Wichtig

Mindestens ein aktives lokales Administratorkonto sollte als Wiederherstellungszugang bestehen bleiben, auch wenn LDAP oder SSO genutzt wird.

Wenn es nicht funktioniert

Fehlt ein Bereich oder eine Aktion, prüfe in dieser Reihenfolge: angemeldetes Konto, Rolle, Lizenzfunktion, aktueller Datensatzstatus und externe Kontoverwaltung. Ein Mitarbeitendenprofil ohne Benutzerkonto gewährt keinen Zugriff.

Installierbare App und Offline-Verhalten

Inventonia kann als App installiert werden; produktive Änderungen benötigen weiterhin eine Serververbindung.

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Vor dem Start

Die Installation wird nur angeboten, wenn Browser, sichere Verbindung und Serverkonfiguration sie unterstützen.

So gehst du vor

  1. Wähle „App installieren“, sobald Inventonia den Hinweis anzeigt. Auf iPhone und iPad nutzt du in Safari „Teilen“ und danach „Zum Home-Bildschirm“.
  2. Wenn eine neue Version bereitsteht, speichere offene Eingaben und wähle „Neu laden“. Danach arbeitet die App mit dem aktuellen Stand.
  3. Bei Verbindungsverlust bleiben bereits geladene Ansichten möglicherweise sichtbar. Warte mit Suchen, Uploads und Änderungen, bis die Verbindung wiederhergestellt ist.

Ergebnis

Die installierte App bietet einen eigenen Startpunkt und eine eigenständige Fensterdarstellung, verwendet aber dieselben Konten und Serverdaten wie die Browseransicht.

Wichtig

Inventonia führt keine Inventarbewegungen offline aus und reiht Änderungen nicht für später ein. Ein sichtbarer alter Stand ist keine Bestätigung, dass eine Aktion gespeichert wurde.

Inventonia-Handbuch

Inventar und Asset-Lebenszyklus

Assets finden, erfassen, ändern, zuweisen, zurücknehmen, kennzeichnen und historisieren.

Assets suchen, filtern und sortieren

Die Inventarliste grenzt große Bestände nach Text, Feld, Status, Kategorie, Modell, Standort, Person, Datenqualität und Archivzustand ein.

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Vor dem Start

Die serverseitigen Filter bestimmen die gesamte Ergebnismenge. Die zusätzliche Suche direkt über der Tabelle wirkt nur auf die bereits geladene Seite.

So gehst du vor

  1. Gib einen Suchbegriff ein und wähle bei Bedarf, ob alle Textfelder, Name, Modell, Seriennummer oder Inventarnummer durchsucht werden sollen.
  2. Öffne „Weitere Filter“ für Kategorie, Modell, Standort, zugewiesene Person, einen oder mehrere Status sowie Datenqualitätsprüfungen wie fehlende Seriennummer oder widersprüchlichen Zuweisungsstatus.
  3. Wähle unter Archivzustand aktive, archivierte oder alle Assets. Standardmäßig bleibt die operative Liste auf aktive Einträge begrenzt.
  4. Lege Sortierfeld, Richtung und Seitengröße fest und wende die Filter an. Die Seitensteuerung behält alle Filter bei.

Ergebnis

Die Kennzahl über der Liste beschreibt die gefundene Menge. Bei sehr großen Ergebnissen kann sie als Mindestwert ausgewiesen sein; die Navigation funktioniert dennoch weiter.

Wenn es nicht funktioniert

Ein leerer Treffer trotz sichtbarer Daten entsteht häufig durch die lokale Tabellensuche. Setze zuerst diese Eingabe und danach die serverseitigen Filter zurück.

Gespeicherte Ansichten und Tabelle

Wiederkehrende Filter sichern, Spalten und Dichte anpassen und Datensätze ohne Orientierungsverlust öffnen.

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Vor dem Start

Eine gespeicherte Ansicht gehört zu deinem Benutzerkonto. Spalten- und Dichtepräferenzen werden für die aktuelle Browsernutzung gespeichert.

So gehst du vor

  1. Stelle die gewünschten serverseitigen Filter ein, vergib im Bereich „Gespeicherte Ansichten“ einen eindeutigen Namen und speichere die Ansicht.
  2. Öffne eine gespeicherte Ansicht, um deren Filter erneut anzuwenden. Lösche sie nur, wenn sie nicht mehr benötigt wird; dadurch werden keine Assets gelöscht.
  3. Nutze die Tabellenoptionen, um Spalten ein- oder auszublenden und zwischen normaler und kompakter Dichte zu wechseln. Ein Klick auf sortierbare Spaltenüberschriften ändert die Reihenfolge.
  4. Die Suche unmittelbar über der Tabelle eignet sich für das schnelle Eingrenzen der aktuellen Seite. Öffne den Asset-Namen oder „Details“, um den Datensatz aufzurufen.

Ergebnis

Beim Zurückkehren aus einem Asset bleiben Filter in der URL nachvollziehbar. Eine gespeicherte Ansicht stellt den definierten Ausgangszustand wieder her.

Ein Asset erfassen, klonen oder als Vorlage sichern

Einzelne Assets mit stabiler Inventarnummer, fachlicher Kategorie und optionalen Beschaffungs- und Standortdaten anlegen.

AdministrationBearbeitung

Vor dem Start

Mindestens eine aktive Kategorie muss vorhanden sein. Standort und Lieferant sind optional, sollten aber vorab als Stammdaten angelegt sein, wenn sie einheitlich ausgewertet werden sollen.

Die Inventarnummer ist die interne, stabile Kennung. Die Seriennummer stammt meist vom Hersteller und ersetzt die Inventarnummer nicht.

So gehst du vor

  1. Öffne „Neues Asset“, wähle eine Kategorie und trage einen verständlichen Namen ein. Bei Bedarf kannst du Kategorie, Standort oder Lieferant direkt aus dem Formular neu anlegen.
  2. Wähle optional ein Modell aus der gewählten Kategorie. Garantie- und Nutzungsdauer-Defaults ergänzen nur noch leere Asset-Felder; ausdrücklich eingetragene Werte bleiben erhalten.
  3. Lass eine Inventarnummer automatisch erzeugen oder aktiviere die manuelle Eingabe. Prüfe eingeblendete Dublettenhinweise für Inventar- und Seriennummer, bevor du fortfährst.
  4. Ergänze Status, Standort, Lieferant, Kaufdatum, Preis und Währung, Garantie, Abschreibungsdauer, Arbeitsplatzbezeichnung, genaue Platzierung, Beschreibung und interne Notizen soweit fachlich erforderlich.
  5. Kategoriespezifische Felder erscheinen nach der Kategorienauswahl. Pflichtfelder müssen ausgefüllt werden; Auswahlfelder akzeptieren nur die vorgegebenen Werte.
  6. Speichere mit „Asset anlegen“. „Speichern und weiter“ öffnet anschließend ein leeres Formular für die nächste Erfassung. Für häufige Kombinationen kannst du eine persönliche Vorlage speichern.
  7. Beim Klonen werden geeignete Stammdaten und Sachfelder übernommen, eindeutige Kennungen jedoch neu erfasst oder erzeugt. Prüfe alle übernommenen Werte vor dem Speichern.

Ergebnis

Nach dem Speichern besitzt das Asset eine eigene Identität und einen Verlaufseintrag. Die Detailseite zeigt den gespeicherten Stand.

Wichtig

Freitext in Beschreibung und Notizen ist durchsuchbar und kann in Personendatenexporte oder Audit-Auswertungen einfließen. Erfasse dort keine unnötigen sensiblen Daten.

Mehrere ähnliche Assets anlegen

Die Serienanlage prüft jede Zeile einzeln und erstellt nur bestätigte, gültige Datensätze.

AdministrationBearbeitung

Vor dem Start

Die Assets sollten dieselbe Kategorie und weitgehend gleiche Rahmendaten besitzen. Für große oder heterogene Datenmengen ist der Dateiimport geeigneter.

So gehst du vor

  1. Wähle gemeinsame Stammdaten und füge für jedes physische Asset eine eigene Zeile hinzu.
  2. Trage pro Zeile Name, Inventarnummer und gegebenenfalls Seriennummer ein. Eindeutige Werte dürfen weder im Bestand noch innerhalb der aktuellen Liste doppelt vorkommen.
  3. Behebe markierte Konflikte und starte die Erstellung. Prüfe danach die Zusammenfassung für erfolgreiche und fehlgeschlagene Zeilen.
  4. Öffne fehlgeschlagene Zeilen gezielt, korrigiere ihre Daten und sende nur diese erneut. Bereits erstellte Assets werden dadurch nicht verdoppelt.

Ergebnis

Jede erfolgreiche Zeile verweist auf ihr neues Asset. Die Ergebnisübersicht bleibt die Kontrolle dafür, ob die Serie vollständig angelegt wurde.

Asset-Details prüfen und bearbeiten

Die Detailseite bündelt Identität, Klassifikation, Beschaffung, Lebenszyklus, Zuweisungen, Anhänge und vollständigen Verlauf.

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Vor dem Start

Bearbeiten können Administration und Bearbeitende. Betrachtende können Details, Verlauf und zulässige Downloads lesen.

So gehst du vor

  1. Prüfe oben Inventarnummer, Status und Archivkennzeichnung. Die Übersicht nennt die aktuelle Zuweisung und bietet direkte Suchen nach ähnlichen Assets.
  2. Öffne „Bearbeiten“, ändere nur die fachlich betroffenen Felder und speichere. Bei einem Kategorienwechsel prüfst du insbesondere neue oder entfallende kategoriespezifische Felder.
  3. Nutze das Datenblatt für eine kompakte Ausgabe des aktuellen Asset-Stands. Zuweisungsprotokolle stehen bei den jeweiligen Einträgen der Zuweisungshistorie bereit.
  4. Filtere den Verlauf nach Ereignisart, Zeitraum oder Suchtext, um Änderungen, Importe, Inventurergebnisse und Bewegungen nachzuvollziehen.

Ergebnis

Gespeicherte Änderungen erscheinen im Asset-Verlauf mit Zeitpunkt und – soweit vorhanden – handelnder Person. Die fachliche Historie bleibt auch bei späterer Archivierung erhalten.

Asset zuweisen, umhängen und zurücknehmen

Zuweisungen bilden die tatsächliche Übergabe an eine Person ab und werden mit Fälligkeit und Notizen historisiert.

AdministrationBearbeitung

Vor dem Start

Asset und Mitarbeitendeneintrag müssen aktiv sein. Nur ein Asset mit Status „Auf Lager“ kann neu zugewiesen werden.

So gehst du vor

  1. Öffne die Asset-Detailseite und wähle „Zuweisen“. Suche die Person nach Name, E-Mail oder Personalnummer und kontrolliere die ausgewählte Identität.
  2. Ergänze Übergabezeitpunkt, erwartetes Rückgabedatum und eine sachliche Übergabenotiz, soweit diese Informationen bekannt sind. Bestätige die Zuweisung.
  3. Für eine direkte Weitergabe wählst du „Umhängen“. Inventonia beendet die bisherige Zuweisung und legt die neue Bewegung nachvollziehbar an.
  4. Bei einer Rücknahme wählst du „Zurücknehmen“, prüfst Fälligkeit und Übergabenotiz und entscheidest zwischen „Auf Lager“ und „Wartung“. Für Wartung ist ein konkreter Rückgabehinweis Pflicht.

Ergebnis

Eine Zuweisung setzt den Asset-Status auf „Zugewiesen“. Eine Rücknahme beendet die aktive Zuweisung und setzt den ausgewählten Folgestatus. Der Abschluss bleibt in Verlauf und Protokoll sichtbar.

Zuweisungs- und Rückgabeprotokolle stehen in der Historie zum Download bereit. Neue Zuweisungen verwenden den bei der Ausgabe festgehaltenen Identitätsstand; Legacy-Werte und später anonymisierte Personenbezüge sind im Verlauf und im PDF gekennzeichnet.

Wichtig

Ändere den Status eines aktiv zugewiesenen Assets nicht als Ersatz für eine Rücknahme. Beende zuerst die Zuweisung, damit Person, Bestand und Verlauf übereinstimmen.

Status ändern, archivieren und wiederherstellen

Statusänderungen beschreiben den fachlichen Zustand; Archivierung entfernt ein Asset aus operativen Standardlisten, ohne seine Historie zu löschen.

AdministrationBearbeitung

Vor dem Start

Die vier kontrollierten Status sind „Auf Lager“, „Zugewiesen“, „In Wartung“ und „Ausgemustert“. Zuweisung, Ausmusterung und Reaktivierung besitzen eigene Vorgänge.

So gehst du vor

  1. Verwende „Status ändern“ nur für den Wechsel zwischen „Auf Lager“ und „In Wartung“. „Zugewiesen“ entsteht ausschließlich durch eine Zuweisung.
  2. Wähle „Asset ausmustern“ und erfasse Verbleib, Grund und Datenträgerstatus. Abgeschlossene Bereinigungen benötigen Datum und Prüfnachweis; ein Beleg kann aus den aktiven Asset-Anhängen gewählt werden.
  3. Beende vor der Ausmusterung aktive Reservierungen, Wartungen und Softwarelizenz-Zuweisungen. Ein aktiv zugewiesenes Asset muss zuerst zurückgenommen oder umgehängt werden.
  4. Soll das Asset wieder eingesetzt werden, wähle „Asset reaktivieren“, lege „Auf Lager“ oder „In Wartung“ als Ziel fest und erfasse den Rückführungsgrund. Der ursprüngliche Nachweis bleibt unverändert.
  5. Zum Archivieren öffnest du „Weitere Aktionen“, wählst „Archivieren“ und bestätigst die Auswirkung. Archivierung ändert den fachlichen Asset-Status nicht.
  6. Zum Wiederherstellen filterst du die Inventarliste auf archivierte oder alle Assets, öffnest den Datensatz und wählst „Wiederherstellen“. Prüfe anschließend Status und Stammdaten.

Ergebnis

Jede Status-, Ausmusterungs-, Reaktivierungs-, Archivierungs- und Wiederherstellungsaktion erzeugt einen Verlaufseintrag. Die Detailseite führt Ausmusterungsnachweise getrennt von änderbaren Stammdaten.

Wichtig

„Clear“, „Purge“ und „Destroy“ dokumentieren die gewählte Bereinigungsklasse. Inventonia führt keine Datenträgerbereinigung durch und stellt kein Löschzertifikat aus.

Sammelaktionen, Export und Etiketten

Ausgewählte Assets kontrolliert gemeinsam bearbeiten, exportieren, zuweisen, archivieren oder als Barcode-/QR-Etiketten ausgeben.

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Vor dem Start

CSV-, XLSX- und Etikettenexporte stehen im Rahmen der Leserechte bereit. Änderungen, Zuweisungen und Archivierungen benötigen Bearbeitungsrechte.

So gehst du vor

  1. Setze die Auswahlkästchen der gewünschten Zeilen oder wähle die sichtbare Seite vollständig aus. Kontrolliere die angezeigte Anzahl vor jeder Aktion.
  2. Wähle „Sammelbearbeitung“, um nur ausdrücklich gesetzte Stammdaten zu ändern, oder „Status ändern“, um gemeinsam „Auf Lager“ oder „In Wartung“ zu setzen. Ausmusterungen werden einzeln dokumentiert.
  3. Für eine Sammelzuweisung wählst du eine Person und prüfst, ob alle Assets zuweisbar sind. Die Ergebnisliste weist fehlgeschlagene Datensätze einzeln aus.
  4. CSV und XLSX beziehen sich auf die aktuellen Filter. Beim Etikettendruck wählst du Vorlage und Codeformat; „aktuelle Filter“ druckt die gefilterte Menge, andernfalls die aktive Auswahl.
  5. Prüfe bei Sammelarchivierung die Liste und bestätige erst, wenn keine aktiven Zuweisungen oder versehentlich ausgewählten Einträge enthalten sind.

Ergebnis

Nach schreibenden Sammelaktionen zeigt die Zusammenfassung verarbeitet, erfolgreich und fehlgeschlagen. Exportdateien bilden den zum Startzeitpunkt gültigen Filterstand ab.

Wichtig

Eine Seitenauswahl umfasst nicht automatisch weitere Ergebnisseiten. Nutze für Exporte den Filterumfang; prüfe für Änderungen jede ausgewählte Seite bewusst.

Anhänge und Verlauf

Dokumente sicher am Asset ablegen und alle fachlichen Ereignisse nachvollziehen.

AdministrationBearbeitungLesen

Vor dem Start

Uploads benötigen Bearbeitungsrechte. Erlaubte Dateitypen und Größen werden im Upload-Feld geprüft; der Betreiber kann zusätzlich einen Malware-Scan erzwingen.

So gehst du vor

  1. Öffne auf der Asset-Detailseite den Abschnitt „Anhänge“, wähle eine Datei und kontrolliere Dateiname, Typ und Größe vor dem Hochladen.
  2. Lade die Datei hoch und warte auf die Bestätigung. Öffne den Download danach testweise, wenn das Dokument für einen kritischen Prozess benötigt wird.
  3. Lösche einen Anhang nur nach Prüfung des Dateinamens im Bestätigungsdialog. Belege für Wartung oder Ausmusterung bleiben geschützt und können nicht über die normale Anhangsaktion entfernt werden.
  4. Nutze im Verlauf Zeitraum, Ereignistyp und Textsuche. Änderungen zeigen vorherige und neue Werte, soweit das Ereignis diese Daten führt.

Ergebnis

Die Anhangsliste zeigt die aktuell verfügbaren Dateien. Der Verlauf bleibt die verlässliche Chronologie für Anlage, Änderung, Zuweisung, Rückgabe, Import, Inventur, Status und Archivierung.

Wichtig

Lade nur erforderliche Geschäftsdokumente hoch. Personenbezogene oder vertrauliche Dateien benötigen einen klaren Zweck und passende Zugriffsregeln außerhalb der Anwendung.

Inventonia-Handbuch

Verbrauchsmaterialien und Mengenbestände

Mengenartikel strukturieren, Bestände überwachen und jede Zu- oder Abbuchung nachvollziehen.

Materialbestände finden und priorisieren

Bestände nach Bezeichnung, SKU, Hersteller, Kategorie, Archivzustand und Meldebestand eingrenzen.

AdministrationBearbeitungLesen

Vor dem Start

Verbrauchsmaterialien sind mengenbasiert. Einzeln gekennzeichnete Geräte bleiben im Bereich Inventar.

So gehst du vor

  1. Suche nach Bezeichnung, SKU oder Hersteller und grenze die Liste bei Bedarf auf eine Kategorie ein.
  2. Aktiviere „Nur niedrige Bestände“, um Artikel am oder unter ihrem Meldebestand zu sehen. Ein Meldebestand null schaltet die Warnung für den Artikel aus.
  3. Öffne archivierte Einträge nur für historische Recherche oder Wiederherstellung; sie nehmen keine neuen Buchungen an.

Ergebnis

Die Bestandsliste zeigt aktuellen Bestand, Einheit, Meldebestand und Lagerort. Das Dashboard verlinkt direkt auf die Niedrigbestandsliste.

Kategorien und Verbrauchsmaterialien anlegen

Mengenartikel mit eindeutiger Bezeichnung, optionaler SKU und belastbarem Anfangsbestand erfassen.

AdministrationBearbeitung

Vor dem Start

Lege im Tab Kategorien mindestens eine aktive Verbrauchsmaterial-Kategorie an. Asset-Kategorien werden bewusst nicht wiederverwendet.

So gehst du vor

  1. Erfasse Bezeichnung, Kategorie und Einheit. SKU, Hersteller, Beschreibung, Lagerort und Lieferant ergänzen die operative Zuordnung.
  2. Setze einen Meldebestand nur dann größer null, wenn Inventonia den Artikel als niedrig priorisieren soll.
  3. Erfasse vorhandene Menge als Anfangsbestand und dokumentiere bei Bedarf die Quelle. Inventonia legt dafür automatisch einen Bestandszugang an.

Ergebnis

Der Artikel beginnt mit einer nachvollziehbaren Bewegungshistorie. Spätere Mengenänderungen sind nicht über die Stammdaten möglich.

Wichtig

Wiederverwendbares Zubehör mit Rückgabe oder einzeln verbaute Komponenten gehören nicht in diese Domäne.

Zugang, Ausgabe und Zählkorrektur buchen

Bestandsänderungen mit Empfängerbezug, Begründung und unveränderlichem Saldoverlauf erfassen.

AdministrationBearbeitung

Vor dem Start

Der Artikel und seine Kategorie müssen aktiv sein. Für Ausgaben muss außerdem eine aktive Person gewählt werden.

So gehst du vor

  1. Buche neu eingegangene Mengen als Zugang. Ein Hinweis kann Lieferschein, Bestellung oder Fundort dokumentieren.
  2. Wähle bei einer Ausgabe die empfangende Person und die Menge. Eine Ausgabe über den verfügbaren Bestand wird abgelehnt.
  3. Nutze die Korrektur nur nach einer physischen Zählung. Gib den gezählten Gesamtbestand und einen konkreten Grund ein; Inventonia berechnet die Differenz.
  4. Prüfe danach die Bewegungshistorie mit Änderung, neuem Saldo, Empfänger, Akteur und Zeitpunkt.

Ergebnis

Jede Buchung erzeugt genau einen neuen Saldo. Bewegungen können nicht nachträglich überschrieben oder gelöscht werden.

Wenn es nicht funktioniert

Ist eine Archivierung gesperrt, muss der physisch bestätigte Bestand zuerst mit einer begründeten Korrektur auf null gesetzt werden.

Inventonia-Handbuch

Komponenten und Einbauten

Austauschbare Hardwareteile im Lager, in Assets und über ihren gesamten Bewegungsverlauf verfolgen.

Komponentenbestände prüfen

Freie und verbaute Mengen, Meldebestände und Einbauorte gezielt eingrenzen.

AdministrationBearbeitungLesen

Vor dem Start

Komponenten sind mengenbasierte interne Bauteile. Geräte mit eigener Inventarnummer bleiben Assets; ausgegebene Verbrauchsgüter bleiben Verbrauchsmaterialien.

So gehst du vor

  1. Suche nach Bezeichnung, SKU, Modellnummer oder Hersteller und grenze die Liste bei Bedarf auf eine Kategorie ein.
  2. Aktiviere „Nur niedrige Lagerbestände“, um freie Mengen am oder unter dem Meldebestand zu sehen.
  3. Aktiviere „Nur verbaute Komponenten“, wenn ausschließlich Artikel mit aktuellen Asset-Einbauten relevant sind.

Ergebnis

Die Liste trennt freien Lagerbestand, verbaute Menge und Gesamtbestand. Der Dashboard-Hinweis öffnet direkt die Niedrigbestandsansicht.

Komponenten anlegen und Bestand buchen

Kategorie, Stammdaten, Anfangsbestand, Zugänge und gezählte Korrekturen nachvollziehbar erfassen.

AdministrationBearbeitung

Vor dem Start

Lege im Tab Kategorien mindestens eine aktive Komponentenkategorie an.

So gehst du vor

  1. Erfasse Bezeichnung und Kategorie. SKU, Hersteller, Modellnummer, Lagerort und Lieferant schaffen eindeutigen operativen Kontext.
  2. Erfasse vorhandene freie Menge als Anfangsbestand und dokumentiere die Quelle im Hinweis. Inventonia erzeugt dafür eine Zugangsbewegung.
  3. Buche spätere Lieferungen als Zugang. Nutze eine Korrektur ausschließlich nach physischer Zählung des freien Lagerbestands und gib einen konkreten Grund an.

Ergebnis

Jede Mengenänderung erscheint mit Differenz, neuem freien und verbauten Saldo, Akteur und Zeitpunkt in der unveränderlichen Historie.

Wichtig

Eine Korrektur verändert nur den gezählten freien Lagerbestand. Verbaute Mengen werden ausschließlich durch Ein- und Ausbau geändert.

Komponenten einbauen und ausbauen

Mengen race-sicher zwischen Lager und Asset verschieben oder nach dem Ausbau begründet aussondern.

AdministrationBearbeitung

Vor dem Start

Für einen Einbau müssen Komponente, Kategorie und Ziel-Asset aktiv sein. Die freie Menge muss mindestens der Einbaumenge entsprechen.

So gehst du vor

  1. Wähle „In Asset einbauen“, suche das Ziel über Name, Inventar- oder Seriennummer und erfasse die Menge. Ein Servicehinweis ist optional.
  2. Wähle beim Ausbau das Asset aus der Liste aktueller Einbauten und begrenze die Menge auf den dort verbauten Bestand.
  3. Wähle „Zurück ins Lager“ für wiederverwendbare Teile. Wähle „Aussondern“ nur für Teile, die den Bestand dauerhaft verlassen, und dokumentiere den Grund.
  4. Prüfe die aktuelle Konfiguration auch direkt im Abschnitt „Verbaute Komponenten“ des betroffenen Assets.

Ergebnis

Freier und verbauter Saldo bleiben konsistent. Einbau und Ausbau erscheinen sowohl in der Komponentenhistorie als auch in der Asset-Historie.

Wenn es nicht funktioniert

Ist eine Archivierung gesperrt, müssen freie Mengen begründet auf null korrigiert und alle verbauten Mengen aus den angezeigten Assets ausgebaut werden.

Inventonia-Handbuch

Zubehör, Ausgaben und Rücknahmen

Wiederverwendbares Personenzubehör im Lager, bei Mitarbeitenden und über den gesamten Rückgabeverlauf verfolgen.

Bestände und offene Rückgaben prüfen

Niedrige Lagerbestände, offene Ausgaben und überschrittene Rückgabedaten gezielt bearbeiten.

AdministrationBearbeitungLesen

Vor dem Start

Zubehör ist austauschbar und wiederverwendbar. Einzeln gekennzeichnete Geräte bleiben Assets, Verbrauchsartikel bleiben Verbrauchsmaterialien und intern verbaute Teile bleiben Komponenten.

So gehst du vor

  1. Suche unter Bestände nach Bezeichnung, SKU, Modell oder Hersteller und grenze die Liste auf Kategorie, Archivzustand, niedrigen Bestand oder Artikel mit offenen Ausgaben ein.
  2. Öffne Ausgaben und Rücknahmen und wähle Offen, Überfällig, Abgeschlossen oder Alle. Überfällige Vorgänge werden zuerst nach ihrem Rückgabedatum sortiert.
  3. Öffne den Artikel oder die Person für den vollständigen Kontext, bevor du eine Rücknahme oder Bestandskorrektur buchst.

Ergebnis

Dashboard-Warnungen führen direkt zur Niedrigbestandsliste oder zur überfälligen Rückgabe-Queue. Keine dieser Sichten ändert Bestände automatisch.

Zubehör anlegen, Zugang buchen und ausgeben

Stammdaten und Lagerzugänge erfassen und Mengen nachvollziehbar an aktive Mitarbeitende ausgeben.

AdministrationBearbeitung

Vor dem Start

Lege unter Kategorien mindestens eine aktive Zubehörkategorie an. Für eine Ausgabe werden ein aktiver Artikel, ausreichender freier Bestand und eine aktive Person benötigt.

So gehst du vor

  1. Erfasse Bezeichnung und Kategorie. SKU, Hersteller, Modellnummer, Lagerort, Lieferant und Meldebestand ergänzen den operativen Kontext.
  2. Erfasse vorhandene freie Menge als Anfangsbestand oder buche spätere Lieferungen als Zugang. Ein Hinweis kann die Quelle dokumentieren.
  3. Wähle An Person ausgeben, suche die empfangende Person, erfasse Menge und bei Bedarf ein erwartetes Rückgabedatum. Mehrere Ausgaben bleiben getrennte Vorgänge.

Ergebnis

Die Ausgabe verschiebt die Menge vom freien in den ausgegebenen Saldo und hält Empfänger, Zeitpunkt, offene Menge und optionales Rückgabedatum fest.

Wichtig

Nutze eine gezählte Korrektur nur nach physischer Prüfung des freien Lagerbestands. Offene Ausgaben werden dadurch nicht verändert.

Teilrückgaben und Aussonderungen buchen

Offene Mengen vollständig oder teilweise ins Lager zurücknehmen oder begründet aussondern.

AdministrationBearbeitungAusleihende

Vor dem Start

Für eine Rücknahme muss die gewählte Ausgabe eine offene Restmenge haben. Borrower sehen ihre offenen Ausgaben im eigenen Zuweisungsbereich, buchen Rücknahmen aber nicht selbst.

So gehst du vor

  1. Öffne den Vorgang über Ausgaben und Rücknahmen, den Zubehörartikel oder das Mitarbeitendenprofil und wähle Rücknahme buchen.
  2. Begrenze die Menge auf die noch offene Menge. Wähle Zurück ins Lager, wenn sie erneut verfügbar ist.
  3. Wähle Aussondern nur für beschädigte, verlorene oder dauerhaft ausgeschiedene Mengen und dokumentiere den konkreten Grund. Unterschiedliche Verbleibe werden als getrennte Buchungen erfasst.

Ergebnis

Teilrückgaben reduzieren die offene Menge. Der Vorgang schließt erst bei Restmenge null; Bewegungsverlauf, Empfänger-Snapshot und Salden bleiben nachvollziehbar.

Wenn es nicht funktioniert

Ist eine Rücknahme abgelehnt, prüfe offene Restmenge, Archivzustand und ob eine parallele Buchung den Vorgang bereits verändert hat. Lade die Seite neu, bevor du erneut buchst.

Inventonia-Handbuch

Softwarelizenzen und Sitzkontingente

Softwareprodukte, erworbene Nutzungsrechte, Laufzeiten und Zuweisungen nachvollziehbar verwalten.

Produkt und Lizenz anlegen

Den Produktkatalog vom konkreten Lizenzvertrag und seinem Sitzkontingent trennen.

AdministrationBearbeitung

Vor dem Start

Ein Produkt beschreibt die wiederverwendbare Softwareidentität. Jede Beschaffung, Vertragslaufzeit oder getrennte Bestellposition wird als eigener Lizenzdatensatz erfasst.

So gehst du vor

  1. Öffne Produkte und lege Produktname sowie optional Herausgeber und Beschreibung an.
  2. Wechsle zu Lizenzen und erfasse Typ, Sitzanzahl, Laufzeit, Lizenznehmer und vorhandene Einkaufsreferenzen.
  3. Hinterlege Kosten nur zusammen mit einer ISO-Währung. Abonnements und Testlizenzen benötigen ein Laufzeitende.

Ergebnis

Die Lizenz erscheint mit freier und belegter Sitzanzahl sowie Ablaufstatus in Liste und Dashboard.

Lizenzsitz zuweisen und zurücknehmen

Einen freien Sitz genau einer aktiven Person oder einem aktiven Asset zuordnen.

AdministrationBearbeitungLesenAusleihende

Vor dem Start

Neue Zuweisungen benötigen eine aktive, nicht abgelaufene Lizenz mit freiem Sitz und ein aktives Ziel.

So gehst du vor

  1. Öffne die Lizenz und wähle Sitz zuweisen. Entscheide zwischen Mitarbeitenden und Asset und suche das konkrete Ziel.
  2. Ergänze nur fachlich relevante Übergabe- oder Nutzungshinweise und bestätige die Zuweisung.
  3. Wähle Zuweisung beenden und dokumentiere den Grund, sobald der Sitz nicht mehr genutzt wird.

Ergebnis

Die freie Sitzanzahl wird race-sicher aktualisiert. Frühere Zielbezeichnung, Zeitpunkt und Abschluss bleiben im Verlauf erhalten.

Wichtig

Ein Lizenzablauf beendet bestehende Zuweisungen nicht automatisch. Abgelaufene Datensätze müssen fachlich geprüft werden.

Produktschlüssel und Laufzeiten kontrollieren

Sensible Schlüssel nur bei Bedarf offenlegen und Ablauf-Queues bearbeiten.

AdministrationBearbeitungLesen

Vor dem Start

Nur Administratoren können Produktschlüssel setzen, entfernen oder im Klartext anzeigen. Fachliche Lizenzdaten bleiben für Editor bearbeitbar.

So gehst du vor

  1. Öffne die Dashboard-Queue für bald auslaufende oder abgelaufene Lizenzen und prüfe Verlängerung, Ersatz oder Archivierung.
  2. Öffne die Lizenz, wähle Verlängern und erfasse das strikt spätere Laufzeitende sowie bei Bedarf Sitzanzahl, Kosten, Währung, Bestellnummer und einen sachlichen Nachweis.
  3. Prüfe anschließend den Verlängerungsverlauf mit vorheriger und neuer Laufzeit, Sitzkontingent, Zeitpunkt und handelndem Konto.
  4. Zeige einen Produktschlüssel nur für den unmittelbar erforderlichen Vorgang an und schließe den Dialog anschließend.

Ergebnis

Verlängerungen bleiben als unveränderlicher Nachweis erhalten; das aktuelle Laufzeitende und Sitzkontingent werden gemeinsam fortgeschrieben.

Schlüssel bleiben verschlüsselt, fehlen in Listen und Exporten und jede Offenlegung wird auditiert.

Wichtig

Inventonia bestellt oder verlängert keine Lizenz automatisch. Der tägliche Betriebsdigest meldet berechtigten Operatoren nur Summen; die Kategorie lässt sich in den Kontoeinstellungen deaktivieren.

Inventonia-Handbuch

Asset-Verträge und Fristen

Vertragslaufzeiten, Kosten, Dokumente und abgedeckte Assets revisionsfähig verwalten.

Vertrag anlegen und aktivieren

Geprüfte Vertragsdaten aus einem Entwurf in eine verbindliche Laufzeit überführen.

AdministrationBearbeitungLesen

Vor dem Start

Zur Aktivierung sind Beginn und ein noch nicht abgelaufenes Laufzeitende erforderlich. Lieferant, Kosten und Verantwortlichkeit sollten vorher fachlich geprüft sein.

So gehst du vor

  1. Lege den Vertrag mit eindeutiger Vertragsnummer, Typ, Bezeichnung und vorhandenen Laufzeitdaten als Entwurf an.
  2. Erfasse Kosten nur gemeinsam mit Währung und Abrechnungsintervall. Die Kündigungsfrist wird in Kalendertagen vor dem Laufzeitende angegeben.
  3. Prüfe den Entwurf und wähle Aktivieren. Beginn und Laufzeitende werden danach ausschließlich über die Vertragsaktionen fortgeschrieben.

Ergebnis

Der aktive Vertrag erscheint in Fristenqueue und Dashboard. Die Aktivierung bleibt mit Zeitpunkt und handelndem Konto nachvollziehbar.

Assets und Dokumente zuordnen

Den tatsächlichen Deckungsumfang und die zugehörigen Vertragsunterlagen am Vertrag festhalten.

AdministrationBearbeitungLesen

Vor dem Start

Nur aktive Verträge und aktive, nicht archivierte Assets können neu verknüpft werden.

So gehst du vor

  1. Öffne den Vertrag, wähle Asset verknüpfen und suche nach Name oder Inventarnummer.
  2. Lade freigegebene Vertragsunterlagen im Dokumentbereich hoch. Downloads bleiben angemeldeten berechtigten Konten vorbehalten.
  3. Beende eine nicht mehr geltende Verknüpfung mit einem konkreten Grund. Der frühere Deckungszeitraum bleibt sichtbar.

Ergebnis

Aktuelle und frühere Abdeckung ist sowohl am Vertrag als auch im Assetdatensatz sichtbar.

Wichtig

Dokumente können personenbezogene oder vertrauliche Inhalte enthalten. Lade nur betriebsnotwendige Unterlagen mit passender Aufbewahrungsfreigabe hoch.

Vertrag verlängern oder beenden

Fällige Verträge mit einem unveränderlichen Verlängerungs- oder Beendigungsnachweis bearbeiten.

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Vor dem Start

Ein abgelaufener Vertrag bleibt als offener Arbeitsfall aktiv, bis eine Verlängerung oder Beendigung erfasst wurde.

So gehst du vor

  1. Öffne die Fristenqueue und prüfe Vertrag, Entscheidungstermin, Dokumente, Kosten und betroffene Assets.
  2. Bei Verlängerung erfasse ein strikt späteres Laufzeitende und vorhandene Kosten-, Währungs- und Referenznachweise.
  3. Bei Beendigung erfasse den fachlichen Grund. Inventonia schließt alle noch aktiven Asset-Verknüpfungen mit demselben Nachweis.

Ergebnis

Laufzeit- und Deckungshistorie bleiben erhalten; beendete Verträge können anschließend archiviert werden.

Wichtig

Inventonia kündigt, verlängert, bestellt oder bezahlt nichts automatisch. Der tägliche Digest enthält nur Fristensummen für berechtigte Konten.

Inventonia-Handbuch

Mitarbeitende und Self-Service

Personenstammdaten, Verzeichniskopplung, Datenschutzmaßnahmen und eigene Zuweisungen.

Mitarbeitende finden und anlegen

Personen nach Identität, Organisation und Quelle filtern und als verlässliche Zuweisungsziele anlegen.

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Vor dem Start

Ein Mitarbeitendeneintrag beschreibt eine Person im Inventarprozess. Er ist nicht automatisch ein Anmeldekonto und verbraucht ohne Konto keinen Benutzerplatz.

So gehst du vor

  1. Nutze die Suche für Name, E-Mail oder Personalnummer und grenze bei Bedarf nach Quelle, Abteilung, Kostenstelle oder Archivzustand ein.
  2. Prüfe vor einer Neuanlage, ob bereits ein ähnlich benannter oder archivierter Datensatz besteht. So vermeidest du geteilte Zuweisungshistorien.
  3. Wähle „Mitarbeitende anlegen“ und erfasse Anzeigename, Vor- und Nachname sowie – soweit verfügbar – E-Mail, Personalnummer, Abteilung und Kostenstelle.
  4. Kontrolliere den vorgeschlagenen Anzeigenamen und die Identitätshinweise. Eine E-Mail wird normalisiert; fehlende Personalnummer und E-Mail erschweren spätere eindeutige Zuordnung.

Ergebnis

Der neue Datensatz kann sofort als Zuweisungsziel verwendet werden. Die Detailseite bündelt Stammdaten, Konto- und Verzeichnisbezug sowie Zuweisungen.

Mitarbeitendendetails, Zuweisungen und Export

Personendaten prüfen, bearbeiten, zugehörige Assets verfolgen und personenbezogene Daten kontrolliert exportieren.

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Vor dem Start

Personendaten dürfen nur für einen festgelegten betrieblichen Zweck eingesehen und exportiert werden. Die Anwendung ersetzt keine organisatorische Freigabe für eine Auskunft.

So gehst du vor

  1. Prüfe im Kopfbereich Quelle, Archivstatus und die Zahl aktiver Zuweisungen. Öffne verknüpfte Assets aus der Zuweisungsliste für Detail- oder Rücknahmeaktionen.
  2. Wähle „Bearbeiten“, korrigiere fachlich bestätigte Stammdaten und speichere. Bei verzeichnisverwalteten Datensätzen werden synchronisierte Felder durch die nächste Aktualisierung erneut gesetzt.
  3. Nutze die direkten Suchen nach Abteilung, Kostenstelle, Personalnummer oder E-Mail, um verwandte Datensätze und mögliche Dubletten zu prüfen.
  4. Wähle „Personendaten exportieren“ nur im vorgesehenen Auskunftsprozess. Prüfe die Datei vor der Weitergabe: Sie kann Freitextnotizen, Anhangsmetadaten und historische Verknüpfungen enthalten.

Ergebnis

Änderungen bleiben nachvollziehbar. Der Export bildet den zum Erstellungszeitpunkt ermittelten personenbezogenen Datenbestand ab und sollte entsprechend geschützt behandelt werden.

Austritt vorbereiten und abschließen

Rückgaben und Zugänge in einem geschützten Offboarding bündeln und die Person nach vollständiger Prüfung archivieren.

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Vor dem Start

Der Vorgang koordiniert Inventar und lokale Zugänge. Er deaktiviert keine externen LDAP-, SaaS-, Mail- oder Zutrittskonten.

Admin und Editor dürfen Vorgänge bearbeiten. Ein Viewer kann Queue, Blocker und Historie nur lesen.

So gehst du vor

  1. Öffne das Mitarbeitendenprofil, starte das Offboarding und erfasse Austrittsdatum, Grund und nur die erforderliche interne Notiz.
  2. Bearbeite die verlinkten offenen Punkte: Asset-Zuweisungen, Reservierungen, Zubehörrückgaben, Lizenzsitze und ein aktives Anmeldekonto.
  3. Prüfe eine vorhandene Verzeichnisidentität im angebundenen System. Halte beim Abschluss fest, ob keine Verknüpfung bestand, sie extern deaktiviert wurde oder für einen Wiedereintritt erhalten bleibt.
  4. Schließe den Vorgang ab. Inventonia prüft alle lokalen Verpflichtungen erneut und archiviert die Person nur gemeinsam mit dem geschützten Abschlussnachweis.

Ergebnis

Der abgeschlossene Vorgang bleibt im Mitarbeitendenprofil und in der Queue nachvollziehbar. Eine spätere Verzeichnissynchronisation kann die archivierte Person nicht still reaktivieren.

Wichtig

Grund und Notizen können personenbezogene Daten enthalten. Erfasse nur den betrieblich erforderlichen Inhalt und beachte die freigegebene Aufbewahrungsregel.

Wenn es nicht funktioniert

Bleibt der Abschluss gesperrt, öffne jeden angezeigten Blocker und schließe ihn im zuständigen Bereich. Die Prüfung wird beim nächsten Abschlussversuch neu berechnet.

Person archivieren, wiederherstellen oder anonymisieren

Ausscheidende Personen aus operativen Listen entfernen, versehentliche Archivierung rückgängig machen oder Daten dauerhaft minimieren.

AdministrationBearbeitung

Vor dem Start

Prüfe vor der Archivierung aktive Zuweisungen und ein verknüpftes Konto. Rücknahmen und Kontodeaktivierung sind eigenständige Vorgänge.

Anonymisierung ist für endgültige Datenminimierung vorgesehen und nicht mit Archivierung gleichzusetzen. Sie kann nicht als normale Bearbeitung rückgängig gemacht werden.

So gehst du vor

  1. Beende oder kläre aktive Asset-Zuweisungen und entscheide, was mit einem verknüpften Anmeldekonto geschehen soll.
  2. Wähle auf der Detailseite „Archivieren“ und kontrolliere im Dialog die Anzahl aktiver Zuweisungen sowie Konto- und Verzeichnisverknüpfung.
  3. Für eine Wiederherstellung filterst du die Personenliste auf archivierte oder alle Einträge, öffnest die Person und wählst „Wiederherstellen“. Prüfe danach veraltete Stammdaten und Verknüpfungen.
  4. Vor einer Anonymisierung exportierst du Daten nur, wenn der genehmigte Prozess dies verlangt. Bestätige anschließend bewusst die dauerhafte Ersetzung identifizierender Felder.

Ergebnis

Archivierte Personen verschwinden aus der aktiven Standardliste, ihre Inventarhistorie bleibt erhalten. Wiederherstellen macht den Datensatz erneut operativ. Anonymisieren erhält historische Bezüge ohne die bisherigen Identitätsdaten.

Wichtig

Anonymisierung ist keine rechtliche Bewertung. Aufbewahrungsfristen, Auskunftsprozess und Freigabe müssen organisatorisch festgelegt sein.

Person mit LDAP/Active Directory verknüpfen

Einen vorhandenen Inventonia-Datensatz eindeutig einer Verzeichnisidentität zuordnen und synchronisierte Daten aktualisieren.

AdministrationBearbeitungLizenzfunktion: LDAP / Active Directory

Vor dem Start

LDAP muss in den Systemeinstellungen eingerichtet, in der Lizenz freigeschaltet und erreichbar sein. Prüfe eindeutige Merkmale wie E-Mail und Personalnummer, nicht nur den Anzeigenamen.

So gehst du vor

  1. Öffne den Mitarbeitendendatensatz und starte im Verzeichnisabschnitt die Suche. Verwende E-Mail, Personalnummer oder einen ausreichend eindeutigen Namen.
  2. Vergleiche empfohlenen Treffer, Verzeichniskennung, E-Mail und organisatorische Angaben. Verknüpfe erst, wenn die Identität zweifelsfrei übereinstimmt.
  3. „Aus Verzeichnis aktualisieren“ übernimmt die aktuell freigegebenen Felder. Prüfe danach, welche Werte geändert wurden.
  4. „Verknüpfung trennen“ beendet die Verbindung, löscht aber weder Person noch Inventarhistorie. Nutze dies bei einer Fehlzuordnung und stelle anschließend die korrekte Verbindung her.

Ergebnis

Die Detailseite zeigt die verbundene Verzeichnisidentität. Künftige Synchronisationen können den Datensatz anhand dieser stabilen Verbindung zuordnen.

Wichtig

LDAP ist nicht die Quelle für Inventarbewegungen. Zuweisungen, Rückgaben und historische Asset-Daten bleiben ausschließlich in Inventonia.

Asset-Bedarf anfordern und bearbeiten

Dauerhaften Gerätebedarf melden, fachlich entscheiden und durch die Ausgabe eines passenden Assets erfüllen.

AusleihendeAdministrationBearbeitungLesen

Vor dem Start

Für den Self-Service muss das Anmeldekonto mit einer aktiven Person verknüpft sein. Die Kategorie ist verbindlich; ein Modell kann optional vorgegeben werden.

Eine Genehmigung reserviert noch kein Gerät. Erst die Erfüllung erzeugt eine reale Zuweisung und nimmt ein verfügbares Asset aus dem Bestand.

So gehst du vor

  1. Erfasse Kategorie, optional das erforderliche Modell, einen realistischen Zieltermin und den konkreten betrieblichen Bedarf. Vermeide personenbezogene oder vertrauliche Angaben im Freitext.
  2. Prüfe offene Anforderungen nach Zieltermin, Lagerstatus und passender Stückzahl. Filtere bei Bedarf nach Kategorie oder Bestandsmaßnahme und genehmige nur den fachlich bestätigten Bedarf.
  3. Suche in der genehmigten Anforderung nach Inventarnummer, Seriennummer oder Name. Die Auswahl enthält nur passende Lagerassets. Bestätige die dauerhafte Ausgabe erst bei tatsächlicher Übergabe.
  4. Storniere offene Anforderungen, wenn der Bedarf entfällt. Erfüllte Anforderungen bleiben mit ihrer Zuweisung nachvollziehbar; die spätere Rückgabe erfolgt im Zuweisungsprozess.

Ergebnis

Anforderung, Entscheidung und Ausgabe sind über eine stabile Referenz verbunden. Neue oder zurückgezogene Anforderungen erscheinen in der Admin-/Editor-Queue und lösen nach Kontoeinstellung eine Mail ohne Freitext aus. Entscheidungen erreichen die betroffene Person in ihrer Kontosprache; Versandfehler bleiben als Wiederholung sichtbar.

Wichtig

Der Zieltermin ist kein Liefer- oder Serviceversprechen. Nicht verfügbarer Bedarf muss außerhalb dieses Ablaufs beschafft werden und bleibt bis zur Ausgabe sichtbar.

Wenn es nicht funktioniert

Wird kein passendes Asset angeboten, prüfe Kategorie, Modellbindung, Archivstatus und Lagerstatus. Die Anforderung darf nicht mit einem fachlich abweichenden Gerät erfüllt werden.

Fehlt eine Entscheidungsmail, prüft die Administration unter „Benachrichtigungen“ Empfänger, Zustellstatus und Fehlercode. Die fachliche Entscheidung bleibt unter „Meine Zuweisungen“ verbindlich; sie darf nicht nur für einen erneuten Versand wiederholt werden.

Eigene Zuweisungen und Rückgabeanfrage

Ausleihende prüfen eigene aktive und vergangene Zuweisungen, Fälligkeiten und können eine Rückgabe ankündigen.

AusleihendeAdministrationBearbeitungLesen

Vor dem Start

Das Anmeldekonto muss mit dem richtigen Mitarbeitendeneintrag verbunden sein. Ohne diese Verknüpfung kann Inventonia keine persönlichen Zuweisungen anzeigen.

So gehst du vor

  1. Öffne „Meine Zuweisungen“. Die Kennzahlen unterscheiden aktive Zuweisungen, offene Rückgabeanfragen, bald fällige Einträge und Historie.
  2. Prüfe für jedes aktive Asset Inventarnummer, Übergabezeitpunkt und Rückgabefrist. Überfällig, heute fällig und bald fällig werden getrennt gekennzeichnet.
  3. Wähle „Rückgabe anfragen“, ergänze bei Bedarf eine kurze Notiz zum geplanten Übergabeort oder Zustand und sende die Anfrage.
  4. Warte auf die tatsächliche Rücknahme durch die zuständige Stelle. Eine Anfrage beendet die Zuweisung noch nicht.

Ergebnis

Die Anfrage wird als offen markiert und erscheint in der Benachrichtigungs-Queue der Bearbeitung. Nach der bestätigten Rücknahme wechselt der Eintrag in die Historie.

Wenn es nicht funktioniert

Fehlen erwartete Assets, prüft die Administration zuerst die Kontoverknüpfung und danach, ob die Zuweisung noch aktiv und derselben Person zugeordnet ist.

Inventonia-Handbuch

Importe und Inventuren

Größere Datenmengen kontrolliert übernehmen und den physischen Bestand nachvollziehbar prüfen.

Importdatei vorbereiten und hochladen

CSV-, TXT- oder XLSX-Dateien werden zunächst als prüfbarer Importauftrag angelegt und niemals ungeprüft in den Bestand geschrieben.

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Vor dem Start

Schreibende Importaktionen benötigen Bearbeitungsrechte. Lesende können bestehende Aufträge und Vorschauen prüfen, aber nicht übernehmen.

Die Datei darf höchstens 25 MiB groß sein und nach dem Auflösen höchstens 50.000 geplante Assets enthalten. Eine physische Einheit gehört in eine eigene Zeile oder muss über eine unterstützte Mengenangabe eindeutig auflösbar sein.

So gehst du vor

  1. Bereinige Leerzeilen, zusammengeführte Zellen und rein dekorative Kopfbereiche. Verwende eindeutige Spaltenüberschriften und konsistente Datums- und Statuswerte.
  2. Öffne „Importe“, wähle die Datei und lege Standardkategorie, Standort, Lieferant und Status nur dort fest, wo fehlende Zellen bewusst ergänzt werden sollen.
  3. Wähle den Inventarnummernmodus: vorhandene Nummer verwenden oder erzeugen, immer erzeugen oder eine importierte Nummer zwingend verlangen.
  4. Starte den Upload und warte auf Verarbeitung. Große Dateien laufen im Hintergrund; Status und Fortschritt aktualisieren sich automatisch.

Ergebnis

Es entsteht ein Importauftrag mit Quelle, Dateityp, Arbeitsblättern, Zeilenstatistik und Verarbeitungsstatus. Noch wurde kein Asset angelegt oder geändert.

Wenn es nicht funktioniert

Bei fehlgeschlagener Verarbeitung öffnest du die Detailansicht und lädst die Fehlerdatei herunter. Abbrechen ist nur möglich, solange die Verarbeitung noch läuft oder wartet.

Spalten zuordnen und Mapping-Vorlagen nutzen

Quellspalten werden den Inventonia-Feldern zugeordnet; Mapping-Vorlagen sichern wiederkehrende Lieferformate.

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Vor dem Start

Der Auftrag muss verarbeitet sein und erkannte Überschriften enthalten. Prüfe bei Excel-Dateien jedes aktiv verarbeitete Arbeitsblatt.

So gehst du vor

  1. Öffne den Importauftrag und vergleiche erkannte Überschriften mit den Zielgruppen Asset, Zuweisung, benutzerdefinierte Felder und Standardwerte.
  2. Ordne mindestens Asset-Name sowie alle für deinen Inventarnummernmodus benötigten Felder zu. Verwende die Personenkennung für robuste Zuweisungen statt nur eines uneindeutigen Namens.
  3. Ordne Modell, Hersteller und Modellnummer nur zu, wenn die Datei diese Stammdaten bewusst liefern soll. Ohne explizite Modellzuordnung bleibt die bestehende Modellverknüpfung unverändert.
  4. Ordne kategoriespezifische Felder nur zu, wenn die Zielkategorie diese Definition besitzt. Kontrolliere Datentyp und erlaubte Auswahlwerte.
  5. Speichere ein bewährtes Mapping unter einem eindeutigen Namen. Eine Vorlage speichert die Zuordnung, nicht die importierten Datensätze.
  6. Wende das Mapping an und lass die Vorschau erneut berechnen. Geänderte Zuordnungen können bisher gültige Zeilen ungültig machen und umgekehrt.

Ergebnis

Die Mapping-Abdeckung zeigt, welche Zielinformationen befüllt werden. Erst die danach erzeugte Vorschau entscheidet über Anlage, Aktualisierung, Überspringen oder Fehler.

Import prüfen, Konflikte lösen und übernehmen

Zeilen, Änderungen und Konflikte vollständig prüfen, fehlende Stammdaten gezielt ergänzen und nur einen fehlerfreien Plan übernehmen.

AdministrationBearbeitungLesen

Vor dem Start

Der Auftrag muss den Status „Bereit“ haben. Eine Übernahme ist nur mit Bearbeitungsrechten und ohne blockierende Zeilen möglich.

So gehst du vor

  1. Prüfe die Gesamtzahlen für gültig, ungültig, übersprungen und geplant. Filtere anschließend gezielt nach Fehlern, Arbeitsblatt und Suchbegriff.
  2. Öffne problematische Zeilen und kontrolliere Rohdaten, geplante Aktion, verknüpftes Asset, Änderungen und Fehlermeldungen. Eine Aktualisierung darf keine unerwarteten Felder überschreiben.
  3. Prüfe gekennzeichnete neue Modellkatalog-Einträge auf Kategorie, Hersteller, Bezeichnung und Modellnummer. Sie werden erst zusammen mit der bestätigten Übernahme angelegt.
  4. Löse fehlende Personen, Kategorien oder Lieferanten über die angebotenen Einzel- oder Sammelaktionen. Prüfe bei Seriennummernkonflikten den vorhandenen Asset-Datensatz; erzeuge keine Dublette als Abkürzung.
  5. Wiederhole Mapping und Validierung, bis keine ungültigen Zeilen und keine ungeklärten Konflikte verbleiben. Lade bei Bedarf die Fehlerliste für eine externe Korrekturrunde herunter.
  6. Öffne den Übernahmedialog, kontrolliere betroffene Arbeitsblätter und Zeilenzahlen und bestätige „Import übernehmen“ genau einmal.

Ergebnis

Der Auftrag zeigt Übernahmezeitpunkt und Ergebnis. Angelegte oder geänderte Assets besitzen Importereignisse im Verlauf; erneut ausgelöste identische Übernahmen werden nicht als unkontrollierte Doppelanlage behandelt.

Wichtig

Eine gültige Zeile ist technisch verarbeitbar, aber nicht automatisch fachlich richtig. Stichproben für Kategorien, Personen, Inventarnummern und Änderungsdiffs bleiben erforderlich.

Verzeichnisquellen und Importaufträge verwalten

Wiederkehrende serverseitige Dateien kontrolliert einlesen und veraltete, noch nicht übernommene Aufträge bereinigen.

AdministrationBearbeitung

Vor dem Start

Der technische Betreiber muss zulässige Importverzeichnisse freigegeben haben. Die Oberfläche akzeptiert keine beliebigen Dateisystempfade außerhalb dieser Grenzen.

So gehst du vor

  1. Lege Name, freigegebenen Pfad, Dateimuster und Aktivstatus der Quelle fest. Verwende ein enges Muster, das nur die vorgesehenen Dateien erfasst.
  2. Starte die Quelle manuell und öffne den erzeugten Auftrag. Auch Verzeichnisquellen durchlaufen Mapping, Vorschau, Validierung und Übernahme.
  3. Bearbeite oder deaktiviere die Quelle, bevor Pfad oder Dateiformat produktiv geändert werden. Prüfe danach einen vollständigen Testauftrag.
  4. Lösche nur Importaufträge, deren Vorschau und Nachweise nicht mehr benötigt werden und die nicht übernommen wurden. Der Dialog nennt Datei, Zeitpunkt und Zeilenumfang.

Ergebnis

Die Quelle merkt den letzten Lauf. Jeder Lauf bleibt ein eigener Auftrag, damit Änderungen und Fehler getrennt geprüft werden können.

Inventur anlegen und starten

Einen Prüflauf für den aktiven physischen Bestand vorbereiten und kontrolliert in den laufenden Zustand versetzen.

AdministrationBearbeitungLesen

Vor dem Start

Lege vorab fest, welcher Bestand geprüft wird und wer während des Laufs Änderungen koordiniert. Parallelbewegungen können sonst zu erklärungsbedürftigen Abweichungen führen.

So gehst du vor

  1. Öffne „Inventuren“, vergib einen eindeutigen Namen und beschreibe Zeitraum oder Bereich im Namen so, dass der Lauf später verständlich bleibt.
  2. Prüfe den beim Anlegen erzeugten Snapshot aller aktiven Assets und die Zahl erwarteter Positionen. Lege für einen anderen organisatorischen Umfang einen getrennten, eindeutig benannten Lauf an.
  3. Speichere den Entwurf. Filtere in der Übersicht nach Name oder Status und öffne die Detailseite für eine letzte Kontrolle.
  4. Starte die Inventur erst, wenn Umfang und Verantwortlichkeit stimmen. Nach dem Start werden Funde und Abweichungen als Inventurergebnisse erfasst.

Ergebnis

Die laufende Inventur zeigt Kennzahlen für erwartet, gefunden, fehlend und offen. Statusänderungen des Laufs werden nachvollziehbar gespeichert.

Inventur erfassen, Abweichungen prüfen und abschließen

Inventarnummern per Tastatureingabe oder Handscanner erfassen, offene Positionen bewerten und den Lauf mit Nachweis abschließen.

AdministrationBearbeitungLesen

Vor dem Start

Der Lauf muss gestartet sein. Unterstützt werden manuelle Eingabe und Scanner, die Codes wie eine Tastatur in das aktive Eingabefeld schreiben. Eine direkte Kamera- oder serielle Geräteanbindung ist nicht Bestandteil dieser Oberfläche.

So gehst du vor

  1. Setze den Fokus in das Erfassungsfeld, scanne oder tippe die Inventarnummer und sende sie ab. Warte auf die Rückmeldung, bevor du den nächsten Code erfasst.
  2. Prüfe Meldungen für unbekannte, bereits erfasste oder außerhalb des Umfangs liegende Codes. Korrigiere keinen Bestand allein aufgrund eines Scannfehlers.
  3. Filtere Positionen nach offen, gefunden, fehlend oder Abweichung. Markiere nicht auffindbare Einträge bewusst als fehlend und dokumentiere den Prüfkontext.
  4. Nutze die Review-Karte, um offene und auffällige Positionen abzuarbeiten. Standort- oder Statusabweichungen sind Hinweise für eine fachliche Prüfung, keine automatische Stammdatenkorrektur.
  5. Schließe die Inventur erst nach Prüfung aller offenen Positionen ab und exportiere bei Bedarf den Nachweis. Ein Entwurf kann vor dem Start bearbeitet oder gelöscht werden; ein belegter Lauf bleibt als Historie erhalten.
  6. Öffne nach dem Abschluss die Differenzliste. Kläre jede fehlende Position mit einem kontrollierten Ergebnis und konkreter Begründung. Eine fehlerhafte Klärung wird begründet wieder geöffnet.

Ergebnis

Der Abschluss friert das Zählergebnis ein. Klärungen und Wiederöffnungen erscheinen im Asset-Verlauf; CSV und PDF enthalten den aktuellen Klärungsnachweis.

Wichtig

Eine Differenzklärung ersetzt keine Rücknahme, Zuweisung, Standort- oder Statusentscheidung. Führe diese Änderungen separat über den passenden fachlichen Vorgang aus.

Inventonia-Handbuch

Tagesgeschäft und Auswertungen

Dashboard, Aufgaben-Queues, Reservierungen, Wartung, Benachrichtigungen und Berichte.

Dashboard lesen und Handlungsbedarf erkennen

Kennzahlen, operative Queues, Datenqualität, Systemzustand, letzte Assets und Ereignisse richtig einordnen.

AdministrationBearbeitungLesen

Vor dem Start

Kennzahlen sind Momentaufnahmen. Öffne für fachliche Entscheidungen immer die verlinkte Liste mit ihren konkreten Datensätzen.

So gehst du vor

  1. Prüfe zuerst die wichtigsten Kennzahlen für Assets, Mitarbeitende und aktive Zuweisungen sowie die Statusverteilung.
  2. Arbeite „Heute auf dem Tisch“ nach Dringlichkeit ab: offene Rückgabeanfragen, aktive Reservierungen, fällige oder überfällige Wartung, laufende Inventurpositionen und ungeklärte Inventurdifferenzen.
  3. Öffne Datenqualitätskarten für fehlende Seriennummern, fehlende Standorte oder Widersprüche zwischen Zuweisung und Status. Die Karte führt direkt in eine passende Inventaransicht.
  4. Administratoren prüfen den Systemzustand für Backup, Mail, Metriken, Scheduler, Verzeichnis und Anhang-Scan. „Handlungsbedarf“ bedeutet, dass der technische Betrieb kontrolliert werden muss.
  5. Bei einer neuen Installation arbeite die Erste-Schritte-Checkliste ab. Blende sie erst aus, wenn Stammdaten, erstes Asset, erste Person, Inventur und Berichte geprüft wurden.

Ergebnis

Die verlinkten Karten öffnen gefilterte Arbeitslisten. Das Dashboard selbst ändert keine fachlichen Daten; es priorisiert vorhandene Vorgänge.

Benachrichtigungen und Arbeits-Queues

Asset-Anforderungen, Verzeichniswarnungen, Rückgabeanfragen und Fristen priorisieren und bearbeiten.

AdministrationBearbeitungLesen

Vor dem Start

Die sichtbaren Kategorien hängen von Rolle, Verzeichnisfunktion und vorhandenen Vorgängen ab. Eine leere Queue bedeutet nur, dass in diesem Bereich nichts offen ist.

So gehst du vor

  1. Nutze die Queue-Schalter für alle Hinweise, Asset-Anforderungen, Verzeichnisprüfung, Rückgabeanfragen, Erinnerungen oder nur überfällige Erinnerungen. Die Textsuche grenzt die aktuell geladenen Hinweise weiter ein.
  2. Öffne ausstehende Asset-Anforderungen über ihre Referenz, prüfe Bedarf und Zieltermin und entscheide sie in der Asset-Anforderungsansicht. Nur Admin und Editor erhalten diese Arbeits-Queue.
  3. Prüfe Verzeichniswarnungen einzeln oder wähle mehrere eindeutige Hinweise aus und markiere sie gemeinsam als erledigt. Fachliche Namens- oder Austrittsentscheidungen triffst du im Verzeichnisbereich.
  4. Öffne eine Rückgabeanfrage, prüfe Asset, Person, Zeitpunkt und Notiz und führe die Rücknahme erst nach physischer Übergabe aus. Wähle „Auf Lager“ oder „Wartung“; Wartung verlangt einen konkreten Hinweis.
  5. Erinnerungen zeigen bald fällige oder überfällige Zuweisungen. Öffne das Asset für Rücknahme, Umplanung oder fachliche Klärung; die Erinnerung selbst verändert keine Frist.
  6. Administratoren können eine Zustellprüfung ausführen. Sie versendet einen Beispiel-Digest an aktive Empfänger und konfigurierte Webhooks und zeigt Empfänger-, Kanal- und Kategorieergebnisse.

Ergebnis

Erledigte Hinweise verschwinden aus offenen Filtern, bleiben aber je nach Kategorie nachvollziehbar. Eine bearbeitete Rückgabeanfrage schließt die zugrunde liegende Zuweisung.

Wichtig

„Erledigt“ ist nur für bereits fachlich geklärte Hinweise gedacht. Es ersetzt keine Korrektur von Person, Zuweisung oder Verzeichnisverknüpfung.

Reservierungen planen und erfüllen

Assets für Personen in einem Zeitraum vormerken, Überschneidungen prüfen und den Vorgang abschließen oder stornieren.

AdministrationBearbeitungLesenLizenzfunktion: Reservierungen

Vor dem Start

Die Reservierungsfunktion muss lizenziert sein. Die Person muss aktiv und das Asset darf nicht archiviert oder ausgemustert sein. Eine Reservierung ist noch keine tatsächliche Zuweisung.

So gehst du vor

  1. Lege Beginn und Ende fest. Suche danach über Name, Inventar- oder Seriennummer nach einem freien Asset und wähle die Person. Ergänze bei Bedarf eine kurze Notiz zum Übergabekontext.
  2. Die Asset-Suche blendet aktive Überschneidungen aus. Bei einer Zeitraumänderung wird die Auswahl geleert. Speichern prüft die Verfügbarkeit erneut und meldet zwischenzeitlich entstandene Konflikte.
  3. Nutze Listen- oder Kalenderansicht und filtere nach Asset, Person, Status und Zeitraum. Die lokale Suche und Statusschalter grenzen die geladene Liste zusätzlich ein.
  4. Öffne die Detailseite zum Bearbeiten. Das Asset bleibt dabei fest; Person, Zeitraum und Notiz können im Rahmen der Regeln angepasst werden.
  5. Bestätige die vorgemerkte Reservierung nach Prüfung von Asset, Person und Zeitraum. Erst danach ist „Als erfüllt markieren“ verfügbar.
  6. Schließe eine bestätigte Reservierung als erfüllt ab und ergänze bei Bedarf eine Abschlussnotiz. Beim Stornieren ist ein konkreter Grund erforderlich.

Ergebnis

Der Statusnachweis zeigt Bestätigung und Abschluss mit Konto, Zeitpunkt und Storno- oder Abschlussnotiz. Ausgabe und Rückgabe bleiben eigenständige Zuweisungsvorgänge.

Wartung planen, erledigen oder überspringen

Einmalige und wiederkehrende Prüfungen mit Fälligkeit, Erinnerung, Nachweis und vollständiger Zeitleiste führen.

AdministrationBearbeitungLesenLizenzfunktion: Wartung

Vor dem Start

Die Wartungsfunktion muss lizenziert sein. Für eine Aufgabe wird ein aktives Asset benötigt; Bearbeitung und Abschluss erfordern Schreibrechte.

So gehst du vor

  1. Suche das Asset, wähle Art wie DGUV V3, Inspektion, Wartung, Kalibrierung oder benutzerdefiniert und übernimm einen passenden Titel.
  2. Lege Fälligkeit, optionales Wiederholungsintervall in Tagen, Vorlauf für Erinnerungen und sachliche Notizen fest. Prüfe die Zusammenfassung für einmalig oder wiederkehrend.
  3. Filtere aktive Aufgaben nach Asset, Status und Fälligkeitsbereich. Listen- und Kalenderansicht sowie „Demnächst“ helfen bei der Einsatzplanung. Das Archiv zeigt historische Aufgaben getrennt.
  4. Öffne eine Aufgabe zum Bearbeiten. „Abschließen“ erfasst Ausführungszeit, ausführende Person, optional Dienstleister, Belegreferenz, Betrag mit Währung und einen abweichenden nächsten Termin. Wähle bei Bedarf einen vorhandenen Asset-Anhang oder lade einen neuen Prüfbericht hoch.
  5. „Überspringen“ dokumentiert bewusst, dass der Termin nicht ausgeführt wurde. „Archivieren“ entfernt eine nicht mehr gültige Aufgabe aus der aktiven Planung; Kontext und Durchführungen bleiben im schreibgeschützten Archiv erhalten.

Ergebnis

Status und Zeitleiste zeigen fällig, überfällig, erledigt oder übersprungen. Alte Durchführungen behalten ihren damaligen Aufgaben- und Asset-Kontext; Kosten werden je Währung summiert und der Verlauf bleibt auch nach Archivierung als CSV exportierbar.

Wichtig

Prüfe den Dateinamen vor dem Abschluss. Ein verknüpfter Wartungsnachweis bleibt Bestandteil des Durchführungsprotokolls und kann nicht über die normale Anhangsaktion gelöscht werden.

Bestellungen und Wareneingänge bearbeiten

Physische Assets und Lagerartikel bestellen, Teillieferungen erfassen und den Bestellnachweis bis zum Bestand verfolgen.

AdministrationBearbeitungLesen

Vor dem Start

Lieferant und Zielstandort müssen aktiv sein. Asset-Positionen benötigen eine Kategorie; Verbrauchsmaterialien, Komponenten und Zubehör werden aus dem jeweiligen aktiven Katalog gewählt. Nur Admin und Editor dürfen Bestellungen verändern.

So gehst du vor

  1. Lege eine Bestellung mit Lieferant, Zielstandort, Währung und mindestens einer Position an. Wähle je Position Asset, Verbrauchsmaterial, Komponente oder Zubehör und erfasse Menge sowie optional Einzelpreis und Liefertermin.
  2. Ein genehmigter, noch ungedeckter Asset-Bedarf kann direkt aus der Anforderung als Bestellentwurf geöffnet werden. Kategorie, Modell und Anforderungsreferenz werden übernommen; Lieferant und Konditionen bleiben eine bewusste Beschaffungsentscheidung.
  3. Prüfe den Entwurf und markiere ihn mit dem tatsächlichen Bestelldatum als bestellt. Danach sind Lieferant, Ziel, Währung und Positionen eingefroren. Filter für Status, Lieferant, Standort und Überfälligkeit grenzen die Arbeitsliste ein.
  4. Erfasse jeden Wareneingang mit Eingangsdatum und optionaler Lieferscheinnummer. Wähle nur tatsächlich eingetroffene Restmengen. Für jedes Asset sind Name und Inventarnummer erforderlich; eine Seriennummer kann ergänzt werden.
  5. Bei Mengenartikeln erhöht der Wareneingang den Bestand am Zielstandort. Bei Assets entstehen einzelne Bestandsdatensätze. Bestellung, Eingang, erzeugtes Asset oder Lagerbewegung bleiben miteinander verknüpft.
  6. Schließe eine teilweise gelieferte Bestellung nur dann mit Restmenge, wenn die ausstehende Lieferung bewusst nicht mehr erwartet wird, und dokumentiere den Grund. Stornieren ist nur möglich, solange noch kein Wareneingang gebucht wurde.

Ergebnis

Bestellstatus, Restmengen, erwarteter Liefertermin, Kosten und unveränderliche Wareneingänge sind auf der Detailseite nachvollziehbar. Vollständig gelieferte Bestellungen wechseln automatisch auf „Eingegangen“.

Wichtig

Buche nur physisch geprüfte Ware. Wareneingänge sind Bestandsnachweise und lassen sich nach dem Speichern nicht bearbeiten oder löschen. Mehrmengen benötigen vor der Bestellung eine angepasste Position oder eine getrennte Bestellung.

Wenn es nicht funktioniert

Ist eine Position nicht auswählbar, prüfe Archivstatus und Restmenge. Bei einer bereits anderweitig beschafften Asset-Anforderung muss die offene Bestellung oder Position zuerst fachlich geklärt werden.

Standortbestände und Transfers bearbeiten

Mengenbestände je Lagerort prüfen und Assets oder Lagerartikel kontrolliert an einen anderen Standort senden.

AdministrationBearbeitungLesenLizenzfunktion: Mehrere Standorte

Vor dem Start

Quell- und Zielstandort müssen aktiv und verschieden sein. Mengenpositionen benötigen Bestand am Quellstandort; Assets müssen dort aktiv und auf Lager sein. Nur Admin und Editor dürfen Transfers verändern.

So gehst du vor

  1. Prüfe unter „Standortbestände“ verfügbare Mengen, Meldebestand und nicht zugeordnete Altbestände. Zugänge, Ausgaben, Einbauten, Rücknahmen und Korrekturen werden immer gegen die ausgewählte Bestandsposition gebucht.
  2. Lege einen Transferentwurf mit Quell- und Zielstandort an. Ergänze Assets und Mengenartikel aus dem Quellbestand sowie bei Bedarf geplante Ankunft, Frachtführer, Sendungsnummer und eine kurze Notiz.
  3. Prüfe alle Positionen physisch und bestätige den Versand mit dem tatsächlichen Versanddatum. Mengen werden am Quellstandort abgezogen; Assets wechseln auf „Unterwegs“ und sind bis zum Empfang nicht verfügbar.
  4. Bestätige am Ziel nur tatsächlich eingetroffene Restmengen. Teilmengen bleiben offen; vollständig empfangene Mengen erhöhen den Zielbestand und empfangene Assets werden am Ziel wieder „Auf Lager“ geführt.

Ergebnis

Transferstatus, Route, Positionen, Versand, Teil- und Vollempfänge sowie verknüpfte Bewegungen und Asset-Ereignisse bleiben nachvollziehbar. Dashboard und Transferqueue zeigen offene und überfällige Sendungen.

Wichtig

Ein versendeter Transfer kann nicht storniert werden, solange Bestand unterwegs ist. Empfangsmengen dürfen den offenen Rest nicht überschreiten. Nicht zugeordnete Altbestände müssen zuerst einem geprüften Standort zugeordnet werden.

Wenn es nicht funktioniert

Ist eine Position nicht auswählbar, aktualisiere Quellbestand und Transfer. Prüfe Standort, Asset-Status, offene Transfers und verfügbare Menge der konkreten Bestandsposition.

Berichte, Exporte und Berichtsvorlagen

Bestand, Aktivität, Fristen, Importe und Inventuren auswerten sowie wiederkehrende Ereignisfilter als Vorlage sichern.

AdministrationBearbeitungLesen

Vor dem Start

Berichte verwenden den aktuell gespeicherten Datenstand. Exporte können personenbezogene und interne Angaben enthalten und müssen entsprechend behandelt werden.

So gehst du vor

  1. Nutze den Katalog für direkte Bestands-, Mitarbeiter-, Zuweisungs-, Audit- oder Inventurexporte und beachte den jeweiligen Filterumfang.
  2. Prüfe Statusverteilung, Aktivität, anstehende Rückgaben, letzte Importe und Inventuren als Überblick. Öffne verknüpfte Datensätze für die fachliche Ursache.
  3. Prüfe im Asset-Lebenszyklus überfällige oder anstehende Ersatzplanung, Garantiefristen und die Abdeckung der Planungsdaten. Wähle den Zeitraum, grenze ein Signal ein und öffne den betroffenen Asset-Datensatz zur Korrektur.
  4. Im Berichtsexplorer legst du Zeitraum, Ereignisart und weitere Regeln fest. Mehrere Regeln engen die Ergebnismenge gemeinsam ein; entferne Regeln, die nicht zur Fragestellung gehören.
  5. Nutze Schnellfilter für typische Fragen und die lokale Suche für die bereits geladenen Ereignisse. Setze beides zurück, bevor du eine scheinbar leere Auswertung bewertest.
  6. Speichere wiederkehrende Regelkombinationen als Berichtsvorlage, wende sie später erneut an oder lösche sie, wenn der fachliche Zweck entfallen ist.

Ergebnis

Die Ergebnistabelle nennt Ereignis, Asset, Zeitpunkt und Akteur. Eine Vorlage speichert Filterlogik, keine eingefrorenen Ergebnisse; spätere Anwendung verwendet aktuelle Daten.

Wichtig

Kaufdatum plus Abschreibungsdauer ist ein operativer Planungsstichtag. Inventonia berechnet daraus weder steuerliche Abschreibung noch Restwert und ändert keinen Asset-Status automatisch.

Eine Auswertung ist nur so vollständig wie Filter, Zeitraum und Datenpflege. Dokumentiere diese Parameter, wenn der Export als Nachweis weitergegeben wird.

Inventonia-Handbuch

Stammdaten, Konten und Administration

Kategorien, Standorte, Organisation, Kontosicherheit, Audit, Lizenz und Integrationen verwalten.

Kategorien, Hierarchie und eigene Felder

Ein belastbares Kategoriemodell mit Unterkategorien, Sortierung und validierten Zusatzfeldern pflegen.

AdministrationBearbeitung

Vor dem Start

Kategorien beeinflussen Formulare, Importe, Filter und Berichte. Plane Namen und Hierarchie vor größeren Änderungen und vermeide gleichbedeutende Parallelkategorien.

So gehst du vor

  1. Öffne „Stammdaten“ und den Abschnitt Kategorien. Suche bestehende Einträge und filtere nach allen, Wurzelkategorien oder Kategorien mit eigenen Feldern.
  2. Lege eine Kategorie mit eindeutigem Namen, optionaler Beschreibung, Sortierreihenfolge und gegebenenfalls übergeordneter Kategorie an.
  3. Füge eigene Felder mit stabilem Schlüssel, verständlicher Bezeichnung, Typ, Pflichtstatus und – bei Auswahlfeldern – erlaubten Optionen hinzu. Ändere Schlüssel nicht ohne Migrationsplan für vorhandene Asset-Werte.
  4. Nutze Ein- und Ausklappen für große Bäume und prüfe Kinderzahl und Feldzahl vor dem Archivieren. Bearbeite nur die fachlich erforderlichen Eigenschaften.
  5. Zum Wiederherstellen suchst du den archivierten Eintrag und wählst „Wiederherstellen“. Prüfe auch übergeordnete Kategorien und Feldoptionen, bevor neue Assets ihn verwenden.

Ergebnis

Aktive Kategorien stehen in Asset-Formularen und Importauflösung zur Verfügung. Archivierte Kategorien bleiben an historischen Assets erhalten, werden aber nicht für neue Auswahl angeboten.

Wichtig

Ein neues Pflichtfeld kann bestehende Assets unvollständig erscheinen lassen. Plane eine Datenbereinigung, bevor du es im Tagesgeschäft voraussetzt.

Asset-Modelle verwalten

Wiederkehrende Geräte- und Produkttypen pro Kategorie eindeutig pflegen und sinnvolle Anlage-Defaults hinterlegen.

AdministrationBearbeitung

Vor dem Start

Das Modell benötigt eine aktive Kategorie. Suche vor der Anlage nach abweichender Großschreibung oder zusätzlichen Leerzeichen; Inventonia verhindert normalisierte Dubletten.

So gehst du vor

  1. Öffne „Stammdaten“ und „Modelle“. Grenze die Liste nach Suchbegriff, Kategorie und Archivzustand ein.
  2. Lege Kategorie und Modellbezeichnung fest. Ergänze Hersteller, Modellnummer und Beschreibung nur mit verlässlichen Produktdaten.
  3. Hinterlege optionale Garantie- und Nutzungsdauer-Defaults in Monaten. Sie gelten nur für neue Assets mit noch leeren Einzelfeldern.
  4. Archiviere nicht mehr auswählbare Modelle. Bestehende Asset-Verknüpfungen bleiben lesbar; „Wiederherstellen“ gibt das Modell für neue Zuordnungen frei.

Ergebnis

Aktive Modelle stehen in Asset-Formularen, Filtern und dem expliziten Import-Mapping bereit. Änderungen an Defaults schreiben vorhandene Asset-Daten nicht um.

Wichtig

Ein verknüpftes Modell kann nicht in eine andere Kategorie verschoben werden. Eine Kategorie mit aktiven Modellen lässt sich erst archivieren, nachdem ihre Modelle archiviert wurden.

Standorte und Lieferanten verwalten

Physische Orte und Beschaffungsquellen einheitlich anlegen, suchen, archivieren und wiederherstellen.

AdministrationBearbeitung

Vor dem Start

Prüfe vor einer Neuanlage ähnliche Schreibweisen. Einheitliche Standorte und Lieferanten sind Voraussetzung für verlässliche Filter und Auswertungen.

So gehst du vor

  1. Lege einen Standort mit Namen und optionaler Beschreibung an. Ergänze Standort, Gebäude, Etage, Raum und Bereich nur entsprechend der tatsächlichen Organisationsstruktur.
  2. Lege Lieferanten mit eindeutigem Namen und einer kurzen, sachlichen Beschreibung an. Vertrags- oder Kontaktdaten gehören nur hinein, wenn dieser Zweck organisatorisch vorgesehen ist.
  3. Nutze die lokale Suche, bearbeite Schreibweise oder Struktur und speichere. Prüfe danach die betroffenen Asset-Filter.
  4. Archiviere nicht mehr verwendete Einträge statt sie aus historischen Assets zu entfernen. Wiederherstellen macht sie erneut für neue Datensätze auswählbar.

Ergebnis

Asset-Formulare, Importe und Filter verwenden die aktiven Einträge. Archivierung bewahrt historische Referenzen.

Wichtig

Die Lizenzfunktion „Mehrere Standorte“ kann den vorgesehenen Umfang der Standortnutzung begrenzen. Die aktuell aktive Lizenz ist im Lizenzbereich sichtbar.

Organisation, Branding und Standortrollen

Organisationsdaten, Produktauftritt und standortbezogene Zugriffe zentral verwalten.

Administration

Vor dem Start

Nur Administratoren haben Zugriff. Für Standortrollen müssen die betreffenden Konten und Standorte bereits vorhanden sein.

So gehst du vor

  1. Prüfe Organisations- und Produktnamen. Hinterlege bei Bedarf eine erreichbare Logo-URL sowie Primär- und Akzentfarbe.
  2. Speichere das Branding und prüfe Navigation, Anmeldung und Seitentitel in beiden Sprachen.
  3. Wähle für einen eingeschränkten Zugriff das Konto, den Standort und die passende Rolle aus. Die Standortrolle kann die Kontorolle nur einschränken, nicht erweitern.
  4. Prüfe bestehende Zuweisungen und entferne nicht mehr benötigte Standortrollen einzeln.

Ergebnis

Das Branding gilt für alle Konten der Organisation. Standortrollen begrenzen fachliche Daten und Aktionen auf die zugewiesenen Standorte.

Wichtig

Administratoren behalten Zugriff auf alle Standorte. Ohne Standortzuweisung gilt für andere Konten weiterhin der organisationsweite Zugriff ihrer Kontorolle.

Wird die letzte Standortrolle eines Kontos entfernt, gilt wieder der organisationsweite Zugriff seiner Kontorolle.

Benutzerkonten und Rollen verwalten

Lokale und extern verwaltete Konten suchen, erstellen, mit Personen verbinden, absichern, deaktivieren und anonymisieren.

Administration

Vor dem Start

Nur Administratoren haben Zugriff. Prüfe vor Änderungen Kontoquelle, aktuelle Rolle, Status, Zwei-Faktor-Zustand und die Verknüpfung zur Person.

So gehst du vor

  1. Suche serverseitig nach Namen oder E-Mail und nutze die Fokusfilter für lokal, extern, deaktiviert, ohne Personenlink oder Zwei-Faktor-Handlungsbedarf. Die lokale Suche grenzt nur die geladene Seite ein.
  2. Lege ein lokales Konto mit Name, E-Mail, Rolle und sicherem Startpasswort an. Übermittle das Passwort getrennt und fordere eine zeitnahe Änderung.
  3. Verknüpfe das Konto mit genau einem Mitarbeitendeneintrag, wenn Self-Service oder eindeutige Akteurszuordnung benötigt wird. Suche nach mehreren Merkmalen und prüfe die Identität vor dem Speichern.
  4. Ändere Rollen nach dem Prinzip der geringsten Rechte. Ein administratives Passwortsetzen beendet aktive Sitzungen und setzt vorhandenen Zwei-Faktor-Schutz des Zielkontos zurück.
  5. Deaktiviere ausgeschiedene oder nicht mehr berechtigte Konten. Anonymisiere Kontodaten nur im freigegebenen Datenschutzprozess und exportiere Personendaten nur mit passendem Zweck.

Ergebnis

Rollen- und Statusänderungen wirken auf aktive Sitzungen. Kontoereignisse erscheinen im Audit-Protokoll; historische Akteursbezüge bleiben auch nach Anonymisierung erhalten.

Wichtig

Deaktiviere oder entziehe nicht das letzte aktive lokale Administratorkonto. Externe Verzeichnisdienste sind kein Ersatz für den lokalen Wiederherstellungszugang.

Eigenes Konto, Passwort, 2FA und API-Tokens

Lokale Zugangsdaten ändern, Benachrichtigungen steuern und – je nach Rolle und Lizenz – Zwei-Faktor-Schutz und API-Zugriff verwalten.

AdministrationBearbeitungLesen

Vor dem Start

Die Kontoseite steht nicht für reine Ausleihkonten bereit. Passwortänderungen gelten nur für lokale Konten; LDAP- und SSO-Zugangsdaten bleiben beim externen Identitätsdienst.

So gehst du vor

  1. Zum Passwortwechsel gibst du aktuelles und neues Passwort ein, prüfst Stärke und Regeln und bestätigst. Die aktuelle Sitzung bleibt nach einem normalen Eigenwechsel aktiv.
  2. Administratoren aktivieren TOTP, indem sie den QR-Code mit einer Authenticator-App scannen und den Vorgang mit aktuellem Passwort und Code bestätigen. Bewahre Wiederherstellungscodes getrennt und geschützt auf.
  3. Neue Wiederherstellungscodes machen den bisherigen Satz ungültig. Zum Deaktivieren von 2FA ist eine erneute Bestätigung mit Passwort und gültigem zweiten Faktor erforderlich.
  4. Wähle für Benachrichtigungen Sprache und Kategorien wie Asset-Anforderungen, Fristen, Wartung, Garantie, Softwarelizenzen oder Inventurprüfung. Wenn Mail deaktiviert ist, werden Präferenzen gespeichert, aber keine E-Mails versendet.
  5. API-Tokens erhalten höchstens die Rechte deines Kontos und können enger begrenzt werden. Vergib Name und Gültigkeit, kopiere das Geheimnis sofort und widerrufe nicht mehr benötigte Tokens.

Ergebnis

Sicherheitsänderungen werden auditiert. Ein Token-Geheimnis wird nur einmal vollständig angezeigt; danach ist nur Widerruf, nicht erneutes Anzeigen möglich.

Wichtig

API-Tokens sind Zugangsdaten. Lege sie nicht in Tabellen, Tickets, Chatverläufen oder Quellcode ab und nutze für jede Integration ein eigenes, möglichst enges Token.

Audit-Protokoll prüfen und exportieren

Sicherheits- und Betriebsereignisse nach Akteur, Typ und Zeitraum nachvollziehen und als CSV oder JSON sichern.

Administration

Vor dem Start

Audit-Daten enthalten Sicherheits- und Personenkontext. Der Zugriff ist auf Administration begrenzt und Exporte benötigen einen dokumentierten Zweck.

So gehst du vor

  1. Setze Suchbegriff, Ereignistyp, Zeitraum und Seitengröße. Verwende konkrete Ereignistypen wie Anmeldung, Rollenänderung, Token-Lebenszyklus, Asset- oder Importaktion für belastbare Suchen.
  2. Prüfe Zeitpunkt, Akteur, Ziel und technische Details eines Treffers. Systemereignisse können ohne menschlichen Akteur erscheinen.
  3. Nutze Schnellfilter für Anmeldungen, Kontosicherheit oder API-Tokens und die lokale Suche, um die geladene Seite weiter einzugrenzen.
  4. Exportiere CSV für tabellarische Auswertung oder JSON für strukturierte Weiterverarbeitung. Dokumentiere Filter und Zeitraum zusammen mit der Datei.

Ergebnis

Der Export entspricht dem gewählten Filterstand. Die Oberfläche dient der Prüfung; Aufbewahrung, Zugriff und Löschung exportierter Dateien liegen im organisatorischen Prozess.

Lizenzstatus, Grenzen und Lizenzdatei

Gültigkeit, Schonfrist, Benutzer- und Asset-Grenzen, Funktionen und Instanzbindung prüfen und eine neue Lizenz einspielen.

Administration

Vor dem Start

Nur eine unveränderte, für diese Installation ausgestellte Lizenzdatei kann aktiviert werden. Sichere die bisherige Datei nach dem betrieblichen Verfahren, bevor du sie ersetzt.

So gehst du vor

  1. Prüfe Status, Ablaufdatum und gegebenenfalls verbleibende Schonfrist. Eine ungültige Lizenz sperrt reguläre Arbeitsbereiche, lässt aber Lizenz- und Rechtsseiten erreichbar.
  2. Vergleiche Benutzer- und Asset-Nutzung mit den Grenzen. Plane Erweiterung oder Datenbereinigung vor Erreichen des Limits; Archivierung kann je nach Lizenzvertrag weiterhin zur Nutzung zählen.
  3. Prüfe freigeschaltete Funktionen wie LDAP, Wartung, Reservierungen, erweiterte Berichte, API, mehrere Standorte und SSO.
  4. Kontrolliere Instanzkennung und gebundene Instanz. Wähle danach die neue Lizenzdatei, lade sie hoch und prüfe den neu berechneten Status.

Ergebnis

Nach erfolgreicher Prüfung gelten neue Grenzen und Funktionen unmittelbar. Fehlergründe wie Signatur, Zeitraum oder Instanzabweichung werden im Statusbereich ausgewiesen.

Wichtig

Bearbeite eine Lizenzdatei nicht manuell und verwende keine Datei einer anderen Instanz. Bei Ablehnung benötigt der Support die Instanzkennung und den angezeigten Grund, nicht private Schlüssel.

Systemeinstellungen sicher ändern

Öffentliche URLs, Datenbank, Redis, Mail, Bereitstellung und Pflichtangaben schrittweise prüfen und atomar speichern.

Administration

Vor dem Start

Änderungen können Anmeldung, Mail, Hintergrundaufgaben und Erreichbarkeit beeinflussen. Sichere aktuelle Konfiguration und Backup, halte einen lokalen Administrationszugang bereit und plane ein Wartungsfenster.

Vor dem ersten Konto ist der Installationscode erforderlich. Nach der Einrichtung benötigen Änderungen eine bestätigte Administratorsitzung oder das lokale Administratorpasswort.

So gehst du vor

  1. Wähle Grundlegend, Erweitert oder Alle. Arbeite die sichtbaren Schritte nacheinander ab; die Zusammenfassung zeigt noch ungeprüfte oder unvollständige Bereiche.
  2. Prüfe öffentliche Web- und API-Adresse. Sie müssen für Browser und externe Rückrufe erreichbar sein und dürfen im Produktivbetrieb nicht auf localhost zeigen.
  3. Teste Datenbank und gegebenenfalls Redis. Redis koordiniert Scheduler in mehreren API-Instanzen; bei einer einzelnen Instanz kann der lokale Modus ausreichend sein.
  4. Konfiguriere SMTP-Absender und Zugangsdaten, führe den Mailtest aus und prüfe optional Webhooks. Ohne funktionsfähigen Mailversand bleiben Reset-Links und geplante E-Mails aus.
  5. Ergänze Bereitstellungswerte, Metrikzugriff sowie rechtliche Pflichtangaben. Platzhalter oder fehlende Betreiberangaben blockieren eine belastbare Produktionsfreigabe.
  6. Führe pro Abschnitt den angebotenen Test aus, öffne die Abschlussprüfung und speichere erst, wenn keine blockierenden Hinweise verbleiben. Dienste können einen Neustart benötigen.

Ergebnis

Die Konfiguration wird als zusammenhängender Stand gespeichert. Nach einem erforderlichen Neustart prüfst du Anmeldung, Dashboard-Systemzustand, Mailtest und wichtige Integrationen erneut.

Wichtig

Speichere keine Änderungen, deren Verbindungstest fehlschlägt, nur um den Assistenten abzuschließen. Ein falscher Datenbank- oder URL-Wert kann den nächsten Start verhindern.

LDAP, SSO und SCIM konfigurieren

Externe Identitätsdienste mit verschlüsselten Zugangsdaten, klarer Zuordnung und lokalem Rückfallzugang einrichten.

Administration

Vor dem Start

Die jeweilige Lizenzfunktion und die Dokumentation des Identitätsdienstes werden benötigt. Richte die Integration zuerst in einer Testgruppe ein und behalte ein aktives lokales Administratorkonto.

So gehst du vor

  1. Für LDAP wählst du ein passendes Schema, trägst Server, Bind-DN, Suchbasis, Filter und Attributzuordnung ein und verwendest TLS mit geprüfter Zertifikatskette. Ein Zertifikat kann über die Dateiauswahl übernommen werden.
  2. Führe LDAP-Diagnosen für Verbindung, Bind, Suche und Zuordnung aus. Behebe jeden fehlgeschlagenen Schritt, bevor du automatische Synchronisation aktivierst.
  3. Für SSO konfigurierst du Anbieterkennung, sichtbaren Namen, Issuer, Client-ID, Client-Secret, Scopes, Standardrolle und Freigabestatus. Die Rückrufadresse muss beim Anbieter exakt hinterlegt sein.
  4. Wenn SCIM genutzt wird, aktiviere Provisioning erst mit eigenem Bearer-Token und kontrolliere den angezeigten Basisendpunkt. Der Identitätsdienst verwaltet dann Konten gemäß der konfigurierten Zuordnung.
  5. Speichere, starte erforderliche Dienste neu und teste Anmeldung, Abmeldung, Rollenzuweisung, Kontoverknüpfung und Deaktivierung mit einem nicht privilegierten Testkonto.

Ergebnis

Freigegebene SSO-Anbieter erscheinen auf der Anmeldeseite. LDAP- und SCIM-Daten werden über ihre dedizierten Prozesse synchronisiert; Inventarbewegungen bleiben davon unabhängig.

Wichtig

Client-Secrets, Bind-Passwörter und SCIM-Tokens werden nur in den dafür vorgesehenen Feldern gepflegt. Übermittle sie nicht in Screenshots oder Support-Tickets.

Verzeichnissynchronisation und Gruppenregeln

LDAP-Verbindung bewerten, Gruppen zu Rollen und Provisionierungsarten abbilden, Synchronisation starten und Review-Warnungen entscheiden.

AdministrationLizenzfunktion: LDAP / Active Directory

Vor dem Start

LDAP muss lizenziert, gespeichert und diagnostisch erreichbar sein. Definiere vorab, welche Gruppen nur Personen, Konten bei Anmeldung oder vollständige Synchronisationskonten erzeugen sollen.

So gehst du vor

  1. Prüfe Kennzahlen, Verbindung und Synchronisationsdiagnose. Hinweise führen bei Bedarf zu Systemeinstellungen, Benutzerkonten oder betroffenen Personen.
  2. Suche eine LDAP-Gruppe, füge sie als Mapping hinzu und wähle Rolle, Provisionierungsart und Aktivstatus. „Nur Mitarbeitende“ erstellt kein Anmeldekonto und verbraucht keinen Sitz.
  3. Aktualisiere oder entferne Mappings nur nach Prüfung der betroffenen Gruppe. Eine Änderung kann beim nächsten Lauf Rollen, Konten oder Personenbestand beeinflussen.
  4. Starte die Synchronisation und warte auf den Abschluss. Prüfe verarbeitet, zugeordnet, neu provisioniert, aktualisiert und übersprungen sowie konkrete Fehler.
  5. Führe den Review-Scan aus. Bei Namensänderung wählst du Verzeichnisname übernehmen oder lokalen Namen behalten; bei entfernten Einträgen entscheidest du zwischen Person behalten und archivieren. Prüfe aktive Zuweisungen vor Archivierung.

Ergebnis

Der letzte Lauf zeigt Status, Zeitpunkt, Auslöser und Zusammenfassung. Offene Review-Warnungen bleiben sichtbar, bis eine fachliche Entscheidung getroffen oder der Hinweis begründet erledigt wurde.

API-Dokumentation und Integrationen nutzen

OpenAPI-Dokumentation lesen, ein eng begrenztes Token einsetzen und Integrationen ohne Benutzerpasswort anbinden.

AdministrationBearbeitungLesenLizenzfunktion: API-Zugriff

Vor dem Start

API-Zugriff muss lizenziert sein. Die Integration benötigt einen technischen Eigentümer, einen klaren Datenzweck und ein eigenes Token mit minimaler Rolle und Ablaufdatum.

So gehst du vor

  1. Öffne als Administrator die API-Dokumentation aus der Navigation und finde den fachlich passenden Endpunkt, Request-Schema, Antworttyp und mögliche Fehlercodes.
  2. Erzeuge auf der Kontoseite ein eigenes Token für genau diese Integration. Wähle den kleinsten Scope, setze ein Ablaufdatum und kopiere das Geheimnis unmittelbar in den geschützten Secret-Speicher der Integration.
  3. Sende das Token als Bearer-Zugangsdaten, validiere alle Ein- und Ausgaben und implementiere Pagination, Rate-Limit-Reaktionen und wiederholbare Fehlerbehandlung entsprechend der Dokumentation.
  4. Teste Lese- und gegebenenfalls Schreibfälle mit nicht produktiven Datensätzen. Dokumentiere Eigentümer, Tokenablauf, benötigte Rechte und Abschaltverfahren.

Ergebnis

API-Aktionen werden dem Token und seinem Konto zugerechnet. Widerruf beendet den Zugriff dieser Integration, ohne das Benutzerpasswort zu ändern.

Wichtig

Verwende für Integrationen niemals Session-Cookies oder persönliche Passwörter. Ein kompromittiertes Token wird sofort widerrufen und im Audit-Protokoll untersucht.

Inventonia-Handbuch

Fehlerbehebung, Datenschutz und sichere Arbeitsweise

Probleme systematisch eingrenzen, Datenqualität bewahren und Supportfälle vollständig vorbereiten.

Fehler und unerwartete Zustände eingrenzen

Mit Status, Filtern, Rolle, Lizenz, Verbindung und Support-Kennung die tatsächliche Ursache finden, ohne Daten mehrfach zu verändern.

Ohne AnmeldungAdministrationBearbeitungLesenAusleihende

Vor dem Start

Notiere vor dem Neuladen, welche Seite, welcher Datensatz und welche Aktion betroffen sind. Kopiere eine angezeigte Support-Kennung vollständig, aber keine Passwörter oder Tokens.

So gehst du vor

  1. Prüfe zuerst, ob ein lokaler Suchbegriff, serverseitiger Filter, Archivfilter, Zeitraum oder Seitenauswahl den erwarteten Datensatz ausblendet.
  2. Prüfe deine Rolle, den Lizenzstatus und bei funktionsabhängigen Bereichen die freigeschalteten Merkmale. Eine nicht sichtbare Schreibaktion ist bei Leserechten erwartetes Verhalten.
  3. Kontrolliere Netzwerkverbindung und Offline-Hinweis. Lade die Seite einmal neu, wenn keine ungespeicherten Eingaben bestehen. Sende eine schreibende Aktion nicht wiederholt, solange das Ergebnis unklar ist.
  4. Öffne bei Importen, Inventuren, Wartung oder Synchronisation die jeweilige Detail- oder Statusansicht. Hintergrundvorgänge können warten, laufen, fehlschlagen oder abgebrochen sein.
  5. Wenn der Fehler bestehen bleibt, dokumentiere Uhrzeit mit Zeitzone, Benutzerrolle, Pfad, Datensatzkennung, erwartetes und tatsächliches Verhalten, Support-Kennung und reproduzierbare Schritte.

Ergebnis

Ein vollständiger Supportfall ermöglicht die Zuordnung zu Anwendungs-, Daten-, Berechtigungs-, Lizenz- oder Infrastrukturursache, ohne sensible Zugangsdaten offenzulegen.

Datenqualität und sichere Teamabläufe

Eindeutige Identitäten, kontrollierte Zustände, Vier-Augen-Prüfung und nachvollziehbare Notizen im Tagesgeschäft verankern.

AdministrationBearbeitungLesenAusleihende

Vor dem Start

Lege Verantwortlichkeiten für Stammdaten, Zuweisungen, Importe, Inventuren und Datenschutz fest. Die Software kann widersprüchliche organisatorische Entscheidungen nicht automatisch auflösen.

So gehst du vor

  1. Verwende pro physischem Asset genau eine stabile Inventarnummer und pflege Seriennummern zusätzlich. Verwende keine Seriennummer als alleinige interne Identität.
  2. Beende Zuweisungen durch Rücknahme oder Umhängen und verwende Statusänderungen für den tatsächlichen Asset-Zustand. Archivierung folgt erst, wenn operative Beziehungen geklärt sind.
  3. Prüfe neue Kategorien, Pflichtfelder, Import-Mappings und größere Sammelaktionen mit einer kleinen Stichprobe und einer zweiten fachkundigen Person.
  4. Schreibe Notizen kurz, sachlich und zweckgebunden. Keine Diagnosen, privaten Informationen, Zugangsdaten oder nicht erforderlichen personenbezogenen Details erfassen.
  5. Nutze Dashboard-Datenqualität, gespeicherte Ansichten, Berichtsvorlagen und regelmäßige Inventuren als wiederkehrende Kontrollen statt nur als einmalige Bereinigung.

Ergebnis

Ein konsistenter Bestand lässt sich über Asset-, Zuweisungs-, Import-, Inventur- und Audit-Verläufe erklären und reduziert manuelle Nachfragen.

Datenschutz, Rechtsseiten und Aufbewahrung

Personenbezogene Daten, Exporte, Anhänge, Cookies und rechtliche Betreiberangaben zweckgebunden behandeln.

Ohne AnmeldungAdministrationBearbeitungLesenAusleihende

Vor dem Start

Die Rechtsseiten geben die vom Betreiber konfigurierte Fassung wieder. Verbindliche Texte, Fristen und Zuständigkeiten müssen von der verantwortlichen Organisation freigegeben werden; diese Anleitung ist keine Rechtsberatung.

So gehst du vor

  1. Prüfe Impressum, Datenschutz und Cookie-Hinweise nach Einrichtung und nach Änderungen an Betreiber, Hosting, Mail, LDAP, SSO, Webhooks oder Metriken.
  2. Erfasse personenbezogene Daten nur in den vorgesehenen Feldern und nur soweit für Inventarzuordnung, Kontakt oder Nachweis erforderlich.
  3. Behandle Personendaten-, Audit-, Asset- und Berichtsexporte als neue Dateien außerhalb von Inventonia. Begrenze Empfänger, Speicherort und Aufbewahrungsdauer und lösche sie nach Zweckfortfall.
  4. Nutze Archivierung für operative Ausblendung und Anonymisierung nur für bestätigte Datenminimierung. Dokumentiere Freigabe und fachlichen Grund im vorgesehenen Prozess, nicht mit sensiblen Details im Freitext.

Ergebnis

Rechtsseiten bleiben auch ohne Anmeldung und bei gesperrter Lizenz erreichbar. Datenmaßnahmen werden technisch nachvollziehbar, ersetzen aber nicht das Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten oder interne Richtlinien.